Union Island

Seit 18.2. sind wir auf Union Island, erst waren wir in Clifton Harbour zum einkaufen und jetzt sind wir einmal um die Insel zur Chatham Bay gesegelt, einer traumhaft schönen kleinen Ankerstelle.

Als wir ums Eck kamen, sagte Neill zu mir, das Boot sieht aus wie ein Rustler und wir nahmen es ganz genau unter die Lupe und siehe da, es war wirklich ein Ruster 36 – das gleiche Boot wie unsere Artemis – und auf ganz englische (vornehme ) Art fuhren wir vorbei und Neill rief den Leuten an Board zu: “Nice Boot” und wir bekamen als Antwort “same as you”; wir haben sie zum Kaffee eingeladen und Neill hat sofort in der Ruster Owner Liste nachgeschaut, wem das Boot gehört. Ich war am Ankerball aufhängen und hörte Neill lauthals lachen und als ich fragte warum, meinte er, dass glaubst du nie – darauf ich – warum heißt der Eigner auch Neill und Neill meinte, nein besser er heißt Hogarth. Unglaublich, es gibt zwei Rustler 36 deren Besitzer Hogarth heißen und diese beiden Boote treffen sich – am Ar… der Welt – Wahnsinn oder.😀😀

Die Bucht ist voll schön mit Pelikanen – ich glaub ich hab noch nie einen in echt gesehen, vielen Fischen und Wasserschildkröten und später werden wir wohl wieder versuchen, etwas durch unsere “alte” Taucherbrille zu sehen ohne dass wir ersaufen. Aber die neuen Tauchermasken sind schon bestellt und werden Anfang März eingeflogen per Kurier – Verbindungen sind einfach das halbe Leben.🤗🤗

The view from Fort Hill

Today we are anchored just off Union Island and decided to go for a walk before we hit the fruit market and shops. As always when we are out walking, we took the road that went uphill – there is a reason Max didn’t used to join us on our walks. We walked to the top of Fort Hill which is directly above the bay and offers great views in all directions. From the old fort we had a fantastic overview of the islands and reefs that have been our sailing area the last week.

Looking north

1 is Canouan Island where we anchored in Rameau Bay. 2 is Horseshoe reef where we enjoyed the turtles swimming past. 3 is Petit Tabac, our very own coral island where we spent the night anchored alone.

Looking south

4 is Palm Island with its stunning beach. 5. is Mopion Reef with its straw roof and fast Internet. 6 is the island of Petit St. Vincent with the ridiculously expensive drinks. And 7. is Roundabout Reef with us at anchor just to the left of it.

Fast Internet everywhere (except Germany)

If you believed the Bavarian government, then Germany has the best Internet in the world and Bavaria has the best in Germany. That is absolute rubbish! There are whole villages in Germany where the Internet is slow or non-existent.

We have a tiny house and a vineyard at the end of a remote side valley in deepest Croatia. There we have fast Internet per LTE mobile phone network.

Anchored off the Cape Verde Islands off Africa we had fast Internet. In a tiny Hebrides village with five houses we had fast Internet.

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Mopion Reef, SVG

And today we were anchored at Mopion Reef in the Grenadines. It is a sandbank with a grass roof. But, of course, it has fast Internet per LTE. I could log in to my server, communicate per WhatsApp, rework a few photos in the Cloud and deal with my emails.

The lesson is obvious. If you want fast Internet and live in Germany – emigrate.

Horseschuhreff

Jetzt werden wir die Karibik entdecken, wie sie überall beschrieben ist, mit weißen Stränden, blauem Wasser und Korallenriffen zum schnorcheln. Heute 12.2. wollten wir die beiden Inseln direkt am Horseschuhreff erkunden; wir sind richtig früh so um 7.30 Uhr aufgestanden, damit wir unser Dinghi aufpumpen und dann auf Erkundungstour gehen können. Um 8.30 Uhr sahen wir eine Squall übers Reff hereinziehen und wir waren echt froh, noch an Board zu sein.🤔🤔

1 Stunde später war alles vorbei und los gingˋs – wohlweislich hatten wir außer unserem Bikini und Badehose nichts angezogen und unsere Handys in Plastiktüten verpackt, denn als wir die kleine Insel erreicht hatten waren wir Patsch naß. 😆😆Wir machten einen Spaziergang auf den höchsten Punkt der Insel und entdeckten einen Leguan (der genauso Foto scheu wie fast alle Tiere war) eine Schlange und eine Schildkröte – gestern haben wir schon mehrere Wasserschildkröten gesehen doch auch die wollten sich nicht fotografieren lassen. Nach einem kurzen Schnorchelgang – ich bekomme die Maske einfach nicht dicht und deshalb ist es meistens ziemlich kurz für mich – machten wir uns auf zur nächsten Insel.

Wir strandeten mit dem Dinghi an einem einsamen Strand und erklommen den Weg bis zum Gipfel um einen genialen Rundblick zu bekommen – das Reff sieht von oben wirklich wie ein Hufeisen aus. Auf der anderen Inselseite fanden wir eine Beachbar und super nette englische Segler – wir haben zusammen Rumpunsch getrunken und der hatte es echt in sich, denn Neill meinte beim zurück fahren, beim nächsten mal trinke ich nur einen. Hi – hi – ich muss nur im Dinghi sitzen, da kann ich auch zwei trinken. Die beiden Segler Mandy und Neil kamen am Heimweg noch bei uns auf einen Kaffee vorbei und heute hab ich wieder mein Englisch ausgepackt und ich sag euch nach zwei Rumpunsch lief das fast perfekt.🤗😚😚

Life at the reef

Yesterday we left our anchorage in the wind shadow at Rameau Bay and headed back out in to the Atlantic swell and to Tobago Cays National Park. This is a collection of tiny volcanic islands surrounded by coral reefs.

We navigated between the shoals, islets and reefs until we were just behind the sweeping Horseshoe Reef which protects us from the Atlantic swell but leaves us exposed to the 20 knot trade winds. We anchored in about four meters of caribbean water and were visited by the first turtle before we were even swimming. This is picture book Caribbean.

Today we took the dinghy across to a tiny island ( Baradal) for some snorkelling and exploring. In the water Neill was swimming face to face with a curious fish and on land we met a leguana, a snake and a tortoise.

We then once again got soaked dinghying across to a slightly larger island (Petit Bateau) where we climbed the hill for photoshooting, met a bigger leguana and found a bar.

At the bar we met Mandy and Neil who greeted us with “you must be the Rustler people.” They are anchored next to us in a 1973 ketch. Despite today being there silver wedding anniversary, they joined us for drinks and later a coffee “back at our place”. Nice, fun people.

Port Elisabeth, Petit Nevis, Friendship Bay

Wir sind am 7.2. in den Grenadinen in Port Elisabeth angekommen und wurden nicht wie in Noonsite berichtet von Einheimischen mombardiert, die uns eine Mooringboje andrehen wollten. Nachdem wir uns vorschriftsmäßig angemeldet haben – als EU Bürger bekommst du ein 6 Monatsvisum – haben wir neue SIM Karten besorgt, damit wir online und erreichbar sind und uns ganz gemütlich ein Eis gegönnt.😋 Beim Brot kaufen hat uns die Bäckerin erzählt, dass ihre Bäckerei in Friendship Bay ist und wir meinten, da segeln wir morgen eh hin und dann kommen wir vielleicht mit dem Fahrrad vorbei. Sie war total verwundert, da sie meinte hier sind die Straßen aber alle ziemlich steil doch wir meinten: ” wir sind jung und fit und das macht uns nichts aus.” Aber als wir in Friendship Bay, dass nur auf der anderen Seite von Port Elisabeth ist ankamen, wussten wir, was sie gemeint hat. Ich hab keine Ahnung wie steil aber ich glaub dass von 20% nicht viel fehlt und noch dazu ist alles betoniert; nachdem es in der Bucht doch mehr Swell hat als wir gehofft haben, verlegen wir das Radeln auf eine andere Insel 🤨

Auf dem Weg nach Friedship, segelten wir an einer kleinen Insel vorbei wo drei Boote an Anker waren; es sah soo schön aus, dass wir uns spontan entschieden haben vor Petit Nevis zu ankern und eine Nacht dort zu verbringen. Wir gingen im blau grünen Wasser schwimmen und schnorcheln. 🏊 Wie im Internet steht, kann man diese Insel für ein “Schnäppchen” von nur 15 Millionen US Dollar kaufen – so schön ist sie nun auch wieder nicht, dass es diesen Preis rechtfertigen würde und was macht man dann damit? Wir sind mit dem Dinghi an den Strand gerudert und haben uns alles genau angeschaut und festgestellt, dass wir die Insel nicht kaufen werden.

Petit Nevis

We were tacking against the wind up the Bequia South Channel when we saw a few boats anchored in front of a small island. The anchorage was shown in our charts as having good holding so we decided to stop there for the night. As soon as we anchored two of the three other boats left so there was just a Canadian yacht and us anchored off this small uninhabited island.

We are not in Germany so, even anchored in the middle of nowhere, we had fast Internet and could do a quick bit of research. The island was until recently a whaling station with this being one of only four places in the world where locals can legally hunt whales. It is called Petit Nevis and is currently for sale for fifteen million US dollars.

We went for a swim with mask and snorkel and were amazed at the amount of life we found under us living on the rocky bottom. Neill had never snorkelled before and was really excited. Heidi had been before in Venezuela and was a bit more relaxed. But we both agree, we need another mask and snorkel.

The next morning we rowed across to the ruined jetty and went for a walk round the island. It has one idyllic beach but other than that is volcanic rock, cactuses and scrub. Yes it has a view to Mustique but we both agreed we wouldn’t be putting in a bid to buy it. Actually we can’t understand why anyone would buy an island. It isn’t like a boat that gives you freedom. it is just a lump of roxk that ties you down.

Port Elizabeth – Bequia

Early yesterday morning we sailed in to the bay at Port Elizabeth on the island of Bequia and in to the real Caribbean. The bay is surrounded by wooded hills spotted with wooden houses. At anchor there are many boats and locals float past selling water, ice, diesel, laundry services and taxi rides.

As we entered the bay a passing diving boat shouted across the water “welcome!” We passed what looked like an outing of the Royal Yacht Squadron all flying their white ensigns. Maybe that explains all the chaps called Julian and Rupert in town.

We anchored in see through water and dived on the anchor to check it was firmly in the sand. With the dinghy we rowed the short distance to the beach and then walked along to the customs house arriving just after they opened for the afternoon. Customs gave us a yachting permit for a month (which we can extend) and at the next counter immigration gave us six month visas. It all took about fifteen minutes and they let us pay in Euros.

Next stop was a mobile phone shop where we bought two SIM cards. We now have St. Vincent and Grenadines telephone numbers, 8GB of data, an hour of free Youtube a day and a flat for local calls. We can spend all day ringing each other or make some local friends quickly.

The locals all seemed friendly. Mostly they were sat in the shade selling stuff. We bought a local courtesy flag which is flying on our starboard spreader and some mangos & oranges. On the way back along the beach we stopped off under a huge tree for ice creams and beers while watching the locals repairing a boats engine while stood chest deep in the sea.

In the evening the beach bar turned the music up and we fell asleep rocking gently in paradise.

Caribbean sailing

It is now just over a week since we arrived in the Caribbean. As we have already written, we spent the first days in the less than lovely anchorage and shipyard in Le Marin on Martinique. Beautiful it wasn’t but we have a working engine.

The last few days we have been anchored between St. Annes and Le Marin in a secluded bay behind a reef and surrounded by Mangroves. Here you can jump in the sea for a swim before breakfast, enjoy the peace and quiet all day and then drink a Pinacolada or Baileys as the sun sets behind the palms. This is sailing as others dream of it.

Sunrise over St. Vincent

This morning we weighed anchor and left Martinique heading south. As soon as we were through the reef, we set the full genoa and then the full mainsail. The trade winds are still blowing constantly from the east so we are on the port tack with the boat healed over at about 15°. We are averaging over five knots in the correct direction and planning on passing downwind of St. Lucia and then continuing through the night to the Grenadines.

The sun is shining, Heidi is sunbathing life is good.

Martinique

Ja wir sind jetzt in der Karibik genauer gesagt in Martinique angekommen. Wir haben uns registrieren lassen, waren gemütlich beim Essen und haben unsere Essensvorräte wieder aufgefüllt. Wir konnten bei einer Segel-Regatta zuschauen und waren total verblüfft, dass die Segel viereckig waren – echt witzig.

Nach dem unser Motor immer noch Kühlmittel verlor, haben wir einen echten ” Experten” drauf schauen lassen und Christoph von Mecanique Plaisance meinte im Wärmetauscher ist ein Loch und bei so einem alten Motor (26 Jahre) bekommen wir ganz schwer Ersatzteile und bla……. am Ende lief es auf einen neuen Motor raus. Wir benutzten unseren Motor eher selten, da wir ja ein Segelboot sind aber wenn du den Motor brauchst, muss er auch funktionieren. Am 31.1. haben wir den alten Motor ausgebaut und am 1.2. den Neuen wieder ein, jetzt heißt es 50 Motorstunden drauf zu fahren, damit wir den 1. Service wieder in Martinique bei “unserem” Christoph machen lassen können.

Somit werden wir uns wohl eine ganze Weile hier aufhalten; erst gehtˋs Richtung Süden zu den Grenadinen und dann nach Antigua. Wir genießen “Karibien Feeling” mit blauem Wasser und weißen Stränden und nach St. Anns unserem jetzigen Ankerplatz, der jetzt nicht mehr so voll ist, soll es in den Grenadinen von Korallenriffen nur so wimmeln und wir können es mal mit schnorcheln versuchen. Wir lassen uns überraschen aber glaubt mir, es ist genial vor dem Frühstück einfach kurz ins warme Wasser zu hüpfen und eine Runde zu schwimmen und ich verspreche euch, mit Bildern nicht zu sparen.