Yachtmaster und Competent Crew

Nun der Grund dafür, dass ich so lange nichts geschrieben habe, wir sind am 30.11. zurück nach Ayamonte geflogen, wo Neill seine Prüfung zum Yachtmaster und ich meinen 1. Segelkurs – und das auch noch in Englisch – gemacht haben und ich kann euch gleich sagen Wir haben beide bestanden.

Wir haben zwei Tage (zum Hin- und Rückfliegen) in Sevilla verbracht und uns die Stadt inclusiv der unglaublichen Weihnachtsbeleuchtung angeschaut.

Die letzte Woche war unglaublich intensiv für mich, in jeder Beziehung. Ich hab intensives Training mit Segelfachausdrücken, Bootszubehör und Rettungsaktionen (Mann über Bord usw.) gehabt und – was für mich echt mega intensiv war – alles in Englisch.

Shane und seine Frau Debbie sind fantastische Lehrer und sie haben mir mit unheimlicher Geduld Knoten, verschiedene Manöver und sämtliche Fachbegriffe erklärt und zwar so erklärt, dass ich als “Ausländerin” es verstehen konnte. Die Schulungstage waren lang und ich kann euch sagen, dass ich in dieser Woche mehr Segel gesetzt und versetzt hab wie die letzten zwei Monate. Nach getaner “Arbeit” wurden wir dann mit fantastisch gutem Essen – dass Debbie selbst bekocht hat – verwöhnt und ich genoss es in vollen Zügen, mir keine Gedanken über Einkaufen oder Kochen zu machen (was schon ein bischen Urlaubsgefühl vermittelt hat). Außer uns war noch eine Engländerin an Board somit war die ganze Konversation in Englisch und ich glaub, dass ich diese Woche sehr viel an Sprachverständnis gelernt hab.

Danke nochmal an Debbie und Shane für ihre unendliche Geduld mit mir – und ich hab als Devise mitbekommen, dass ich jetzt mit meinem Zertfikat zur Competenten Crew nicht mehr sagen darf, dass ich nicht segeln kann.

Gran Canaria und die ARC

Wir sind jetzt in Gran Canaria, genauer gesagt in Las Palmas de Gran Canaria angekommen, um uns mit Stuart zu treffen und unser neues Segel abzuholen. Ja wir haben uns ein Segel bestellt, dass wir im September in Ayamonte getestet haben; es ist ein Parasail und es ist auf der selben Technik wie ein Paragleiter aufgebaut, es hat einen Flügel zur Stabilisation und es eignet sich hervorragend zum Wind ab segeln, da es dem Boot enorme Stabilität verleiht.

Am 21.11. haben wir uns getroffen und Stuart hat uns das Segel auf unserm Boot eingerichtet und uns gezeigt wie wir es verwenden können. Am Sonntag haben wir dann den Start der ARC angeschaut, das ist ein “Rennen” über den Atlantik, wenn man der Startseite glauben will, ist es ein “Muss für jeden Segler”.

Für uns war es einfach sehr interessant diesem Spektakel beizuwohnen und den ganzen Horizont voller Segel zu sehen, aber wir haben beschlossen unsere Atlantik Überquerung für uns zu machen.

Offshore Yachtmaster and Competent Crew

People have been contacting us to ask if we are still alive as we have stopped blogging. Thank you for asking and yes we are.

But we have been learning. Every spare minute we were learning. Heidi in preparation for a weeks sailing course in English and Neill for his Yachtmaster Offshore exam.

Last week we left Artemis in the marina at Santa Cruz and flew to Seville before taking the bus to Ayamonte on the Spanish south coast. We were here with the boat in September and it was great to see Debbie and Shane from the Go-n-Sail sailing school again.

On Sunday we began an intensive week of sail training. Heidi was aiming for a competent crew certificate. Most people do this at the start of their sailing career and not after 3000 miles of sailing experience. But for most people, it is not the first course they have ever done in English!

Shane with the “man over board” buoy

Neill had three days of brushing up on a variety of themes with chief instructor Shane Cole and then the exam. The exam was over two days with a good dose of night navigation and “stress” situations. There is no set material and the examiner can ask you to perform any tasks and expect answers to any questions even remotely connected to sailing a yacht. At one point, while Neill was below decks and Heidi at the wheel, with a commercial fishing boat heading straight for us, he threw a buoy overboard to simulate a person falling overboard. As we reached for the engine starter he said “engine out of order” so we were left to sail back to the buoy and pick it up.

By the end of Day 2, even simple questions were getting harder as the brain siezed up. Luckily Richard – the examiner – was kind enough to offer a ten minute “brain reset pause” when it was needed and Heidi was on hand with “de-stress chocolate”.

We both passed! Neill’s summary – “the hardest exam I have done since I left the army thirty years ago.”

So now we are a Yachtmaster and a Competent Crew. We will keep you informed if our sailing has improved.

La Gomera und Gran Canaria Radeltouren

Nachdem wir uns jetzt schon ganz gut in den Kanaren aklimatisiert haben gingˋs natürlich auch erst auf Gomera und dann auch auf Gran Canaria zum radeln.

Nachdem hier alles Vulkan-Inseln sind wollen wir immer auf den Vulkan oder auf den höchsten Punkt der Insel. In La Gomera lag der in einem Regenwald und die Route war wieder super; nach 1900 Höhenmetern und 62 km hatten wir den höchsten Punkt erreicht, leider hat es genieselt und wir haber nix gesehen. Nachdem wir alles angezogen hatten fuhren wir wieder berg ab; auf einem kleinen Trail, wo der Lehm wie Schmierseife war ist Neill sein Fahrrad weg gerutscht und er ist etwas unsanft aufgekommen, doch Gott sei Dank hat sein Helm (der ist wieder einmal kaputt) schlimmeres verhindert und so ist er mit ein paar blauen Flecken davon gekommen.

Heute 16.11. sind wir auf Gran Canaria auf den höchsten Punkt geradelt; 2700 Höhenmeter und 110 Km – verrückt – absolut crazy und super anstrengend doch auch mega cool.

Um 7 Uhr radelten wir noch fast im Dunkeln los und dieses mal hatten wir einen soften Einstieg, ja wir durften uns doch wirklich mal ca. 20 km eben warm radeln, doch dann gingˋs zur Sache – auf einem Paß Soria ging es 9 km mit max. 14,6 % Steigung Bergauf. Aber wir waren voll tatendrang, dynamisch und voll motiviert und wir hatten uns vorgenommen, wieder auf den höchsten Punkt 1945 Meter zu radeln. Wir wurden von Rennradfahrern überholt und ich frag mich immer noch, wie man auf diesen Straßen überhaupt Spaß dran haben kann – die meisten geteerten Straßen sind eher Stoßdämpferteststrecken als alles andere.

Als wir nach ca. 1000 Höhenmetern eine – von gefühlt 25 – Paßhöhen erreicht haben – stand ein Händler mit Probierfrüchten mitten auf der Straße, natürlich haben wir gekostet und dann 5 Mandarinen und ein Stück Ziegenkäse mit Palmsirup (was wir dann am höchsten Punkt verdrückt haben) gekauft. Weiter gehtˋs Bergauf und Bergab (sonst bekommen wir ja keine Höhenmeter) und ca. 600 Höhenmeter vor unserem Ziel, begann es richtig heftig steil zu werden, doch wir wollten da rauf und dann konnten wir fast unser “Ende ” sehen. Ich sagte zu Neill: ” oben muss ich zuerst einen Keks essen, denn ich brauch Zucker” nach weiteren 20 Metern entschied ich mich JETZT für einen Keks und siehe da – wir sind oben angekommen. Die Wolken zogen rein und ich hatte schon Angst, dass oben alles zu ist und wir nichts sehen können, doch unser Wettergott hatte ein Einsehen mit uns und schob immer wieder die Wolken zur Seite, so daß wir einen mega geilen Blick über alle Gipfel bis hin zum Teide (Vulkan auf Teneriffa) der ca. 100 Km entfernt ist – bekamen. Dort oben gaben sechs junge Musiker mit Gitarre und Gesang ein kleines Konzert und wir genossen unsere Brotzeit bei den Klängen. Neill hatte auch einen Trak zum Trailen runtergeladen, doch als wir den Einstieg sahen (technisch schwierig und ziemlich schmal) entschlossen wir uns, den selben Weg wieder zurück zu radeln, den wir gekommen sind.

Wir gönnten uns nach ca. 600 Höhenmetern downhill einen Cappuccino, Kuchen und Eis – das haben wir uns verdient und ein lokaler Mountainbike Gide interessierte sich total für unsere Räder – er meinte weil wir so einen dicken Rahmen haben, dass es E-Bikes sind doch nach genauerer Inspektion hatten wir ihn vom Gegenteil überzeugt und nachdem wir ihm erzählt hatten, von wo wir gestartet sind und wo wir waren war er sehr beeindruckt, denn er meinte der Pass sei doch sau steil.

Nach ca. drei Stunden Downhill – zum Uphill haben wir sieben Stunden gebraucht – kamen wir leicht erschöpft oder ehrlicher gesagt voll am Arsch nach 110 Km und 2700 Höhenmetern wieder in der Marina an, wo uns Max mit “Apfel-Crumble” verwöhnt hat, an. Danke Max !!!!

La Gomera biking

We are anchored off a harbour on the island of La Gomera in the Canary Islands. The anchorage is well protected by a 400 meter cliff so a great place to hide from the north wind that is currently blowing and pushing the swell in front of it. Living under such a huge cliff takes a bit of getting used to. Norway feeling!

Yesterday we used the dinghy to get our bikes across to the harbour, pulled the bike bags up the harbour wall with a rope and then put the two bikes together. Just as the first rays of sunlight touched the top of the cliff, we were on our way – once again mountain bikers.

La Gomera is the top of a volcano and so from sea level the only way is up – seriously up. The road out of town climbs continuously as it passes the oasis like farming steps that climb the valley side. Eventually you leave the last house behind but keep climbing through tunnels and round hairpin bends until you are eight hundred meters above the valley and looking down on to the rooves far below.

Slowly we left the desert like cactuses and palms and entered an area of upland moors with ruined dry stone walld, a little like Scotland but with the occasional palm in a wind protected nook. Some time later we reached the wine growing zone and at one thousand meters above sea level found a bar for a (well deserved) coffee.

The next vegetation zone was the laurel forest. This looks and feels like a rain forest. Dense undergrowth and moss covered trees interweved with mist and drizzle. It was hard to believe that sand and cacti were only two and a half hours behind us.

In the forest there is a visitors center so we sheltered under their porch to eat our sandwiches and then continued along an unpaved track. I mentioned that I was out of practice on slippery wet trails and within a minute had slid sideways landing hard on my hip and breaking my helmet. Luckily I was not badly damaged and my bike was OK so we continued.

We once again cycled up hill and at just under 1500 meters we reached the highest point on the island to be rewarded with mist, drizzle and no view at all. We took a photo of us next to the sign, put on all the clothes we had with us and set off back downhill folowing a mixture of trails and roads.

From the top back to the boat was nearly all downhill which was just as well with all the clothes we had on. On one short uphill section we had to take at least the top layer off.

We passed a small village full of craft shops, cafes and tourists where we think we spotted the local “Tyrol mountain guide”. We also visited a statue dedicated to the unique whistling language that is still used on the island. It is on the side of one of the huge gorges across which the locals can communicate by whistling.

The last eight hundred meters downhill we followed the road at high speed before stopping in town to strip back down to shorts and tricot.

I am sure I learned about climatic zones in school but actually seeing them all stacked on top of each other is much more interesting and far more fun.

I don’t want to live in a cave

The last few nights we were anchored off a remote beach on the island of La Gomera in the Canary Islands. The beach was pebbly and backed by a cliff of volcanic rock. In the cliff were caves and in these caves people were living. Initially we thought that the inhabitants had no other choice but a search in the Internet suggested that people were here taking “time out” from civilisation. They come here to enjoy their life far away from every day things.

When we rowed to the shore and went for a walk we passed a few caves and also a few people camped out in the undergrowth. The standard equipment seemed to be a sleeping mat and something to cook on. Clothes were optional.

A nice cave looking out to sea

I thought that we were minimalists on our ten meter long boat but these people have taken things much further. Respect.

But I have decided, I don’t want to live in a cave. I love our mattress, our oven and our solar electricity too much. I also enjoy having a toilet and a sink. I enjoy switching the light on and checking my emails.

I also enjoying buying water and provisions in a harbour and filling the cupboards without having to carry everything along a rocky path from the neighbouring village.

But seeing how these people survive reminded me in what luxury we live, here on Artemis

Antares Charts

Where ever we sail we need charts to navigate. Mostly we use digital charts because they are so much cheaper and take up far less space. Often it is a problem to find detailed and up to date charts. In Scotland that was not a problem.

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There are official charts of Scotland which are very good and then there are the Antares Charts. These are extremely detailed, extremely accurate charts created by Antares Charts.

The people behind these charts (Bob Bradfield and friends) go and do really detailed surveying and then publish the results for a ridiculously low price.

Using these charts, we were able to visit some amazing anchorages we would never have ventured in to otherwise. There is no way we would have dared enter Loch Tarbert on Jura without them.

If you are planning on sailing the Scottish Islands these charts are a “must have”.

Der Teide

Von Familie Engels haben wir gehört, dass sie auf dem Teide – dem 3. größten Vulkan der Welt – auf Teneriffa waren und dass es mega toll war. Wir haben uns schlau gemacht und herausgefunden, dass man auch dorthin radeln kann, als erstes überlegten wir mit dem Bus zu fahren, aber es war nicht klar, ob er Fahrräder mit nimmt; dann eventuell ein Mietauto nehmen und selber hinfahren – auch irgendwie doof. Wir machen es ganz anders, wir segeln einfach ein bisschen in den Süden und radeln vom Boot weg.

Freitag morgen gingˋs los 40 Nm weiter in eine Bucht ankern und eventuell mit dem Dingi ans Land und radeln, als wir nach intensiven 25 – 30 Knoten von hinten in der Bucht ankamen, war uns total klar, dass wir bei dem Wind weder das Boot verlassen noch mit dem Dingi an Land gehen können. Nach einer windigen Nacht nahmen wir dann Plan B ins Visier: wir segeln ca. 5 Nm weiter in die Marina, bleiben dort und gehen radeln, doch da war kein Platz. Mit unerschütterlicher Zuversicht segelten wir zur nächsten Marina, die leider auch keinen Platz für uns hatte, aber in der ersten Marina meinte ein Angestellter, dass wir bei ihnen im Hafen ankern können. Okay dann wieder zurück 3 Nm gegen die Swell und gegen den Wind – ich kann euch sagen KEIN SPASS, aber endlich angekommen bekamen wir weder eine Ankerstelle noch einen Platz. Wir telefonierten noch einmal mit der Marina del Sul und hurra plötzlich hatten wir Platz und unser Vulkan Ausflug rückte in greifbare Nähe.

Samstag 4.11.18

6 Uhr aufstehen, Frühstücken, Räder zusammen bauen und um 7.45 Uhr ging es los.

Laut Streckenangabe unseres GPS Tracks lagen ca. 2300 Höhenmeter und 125 km vor uns – Puh, wir hatten uns schon vorsorglich bei Max abgemeldet, dass wenn wir das an einem Tag nicht hinbekommen wir irgendwo über Nacht bleiben. Es war bewölkt und eher kühl also ideal zum radeln und wir kamen ganz gut voran; wir wurden von vielen Rennradfahrern überholt und gefühlt kamen uns tausend entgegen. Wir fragten uns die ganze Zeit, wann die denn aufgestanden sein mussten, dass sie schon wieder zurück sind, doch als wir Richtung Teide abgebogen sind wussten wir, dass die Rennradler nur vom nächsten Tal rauf gefahren sind und ins nächste Tal wieder zurück fuhren. Neill meinte: “ich schreib jetzt Jon als wir bei 1100 Höhenmeter waren, dass wir jetzt viermal den Jochpass geradelt sind und noch fünfmal vor uns haben”. Ganz weit oben sahen wir immer ein kleines Stück blauen Himmel und das war unser Ziel.

Wir radelten ganz gemütlich bei einem Schwätzchen dahin, als ich plötzlich einen Schlag auf meinem rechten Oberarm spürte und kurz darauf einen Schuss hörte – ich sagte zu Neill: ” ich glaub ich bin angeschossen worden” und Neill antwortete mir: ” ich auch – schau dort oben der Jäger wollte wohl ein Rebhuhn oder irgend etwas anderes treffen und er hat auf die Straße gezielt und die Schrottkugeln haben dann uns getroffen” . Ich blutete am Arm und Neill hatte am Rücken einen Kratzer – wir waren stinksauer dass könnt ihr euch bestimmt vorstellen und schrien den Jäger in allen uns bekannten Sprachen an, der winkte nur und suchte das Weite. Nach einer Schrecksekunde fuhren wir dann mit etwas weichen Knien weiter; ich bzw. wir sind noch nie angeschossen worden und irgendwie konnte ich meine Entrüstung und meine Wut über diesen Trottel von Jäger überhaupt nicht zügeln, nicht auszudenken, was da passieren kann, wenn die Kugel ins Auge trifft. Ein vorbeifahrendes Polizeiauto haben wir dann angehalten und dem Polizisten erklärt, dass weiter unten ein Jäger auf Radfahrer schießt – er hat sofort umgekehrt doch wahrscheinlich hat er ihn nicht mehr erwischt.

Nach dem Mittagessen waren wir echt super motiviert und kamen langsam an die Wolkengrenze und drüber begrüßte uns herrlicher Sonnenschein – unbeschreiblich das ist wirklich Flugzeugmodus – du radelst und unter dir liegt eine dicke Wolkendecke. Als wir oben auf 2100 Meter Meereshöhe waren, entschieden wir uns oben zu übernachten – wir radelten vom Kraterrand das ganze Tal entlang Wahnsinnig – Unbeschreiblich – mit Worten nicht zu erklären. Am Hotel angekommen, wollten wir noch draussen ein Bier trinken bevor die Sonne untergeht doch es war leider zu kalt und im Hotel brannte ein offenes Feuer im Kamin. Überwältigt von diesen Eindrücken und einem Sternenhimmel, den ich so noch nie gesehen hatte gingˋs ab ins Bett.

Am 5.11.18 fuhren wir zur Talstation der Bergbahn und wurden von tausenden Menschen begleitet, die mit dem Auto oder Bus hier raufgefahren waren. Wir haben diesen Vulkan in einer Länge von 2560 Höhenmetern genossen, dass wir uns die Bergfahrt mit der Bahn geschenkt haben. Wir fuhren zurück und nach knapp 3000 Metern bergab war uns saukalt und unsere Hände waren vom Bremsen fast taub.

Als wir um 14 Uhr wieder in der Marina ankamen, waren wir immer noch geflascht von einem genialen megageilen Radlausflug.

Teneriffa mit Familie Engels

Ihr werdet es kaum glauben, aber wir haben es tatsächlich geschafft uns mit der Familie Engels zu treffen; wir waren gemeinsam segeln und alle hatten mächtig Spaß. Moritz und Max waren total eifrig am steuern und Matteo war soo schön schmusig mit mir, dass ihm auch die rauhe See nichts anhaben konnte und er irgendwann bei mir auf dem Schoß eingeschlafen ist. Nur Manu kam mit den blöden Wellen nicht so gut zu recht, aber als sie dann den Tiller übernommen hatte liefs wie geschmiert.

Wir hatten uns von einem dänischen Nachbarboot Schwimmwesten für die Kinder ausgeliehen und als wir sie zurück brachten, fiel leider eine ins Wasser. Ich dachte nur blöd jetzt ist sie nass aber bei Kontakt mit Salzwasser wird der Mechanismus ausgelöst und die Weste bläst sich auf – jetzt wissen wir wie sie funktioniert. Der Däne war sehr freundlich und meinte, dass wir nur die Ersatzteile besorgen müssen und er kann es dann selber wieder reparieren. Zwei Tage später sind wir zu Manu und Moritz in ihr Ferienhaus geradelt und haben den Rest der Familie kennen gelernt; wir haben viel erzählt, gelacht und total gemütliche Stunden erlebt.

El Teide – Volcano biking

We arrived in Tenerife and discovered it is home to the third largest volcano in the world – El Teide. So of course we thought “sounds like a great bike ride.” We were in Santa Cruz at the north end of the island and El Teide is in the south. We checked on buses and rental cars before realising that the easiest solution was just to sail south to Los Christianos and then cycle from there.

We checked in the Internet and discovered that the port authorities in Los Christiaos apparently don’t really like visiting yachts but we found an anchorage nearby that would work as a start point. In steadily rising wind and swell we sailed south and were very glad to round the end of the island and get out of the waves. That night we “enjoyed” winds of about 25 knots. The wind generator was generating over 100 watts but sleep was difficult.

In the morning the wind was still as strong so we decided to find a marina to leave the boat in while we went cycling. We ran a few miles downwind and called the marina to be told “No full up. Try the next one.” A bit further downwind and we were told the second marina was also full and anchoring forbidden in the bay. At this point the first marina called us on the radio and said that anchoring was possible. So we turned round and fought our way back against wind and waves. Once we got there no one knew anything about anchoring and told us there was absolutely no place for us in these conditions.

Max suggested we ring marina two again and ask again. There answer was “No problem. Of course we have space!” I no longer even try to understand marinas. To “escape” from the visitors pontoon we needed three people pushing the boat and a dinghy pulling the bow round against the wind. Then a quick run back downwind and we tied up in the second marina. All day to achieve an effective seven miles!

Bikes built up and ready to go

The next day we were up and putting our bikes together under a street light long before the sun appeared. A quick breakfast and then we set off through the empty town and headed up in to the hills. After 220 meters of climbing we stopped for a drink of water and thought “Great! One tenth done.” Not so motivating. A few hours later it was 1100 meters and we were half way. We had left the desert behind us and were now in the wine and potato growing area. The clouds were still above us and it was warm work climbing steeply.

Suddenly we heard a loud bang and both felt “something”. Heidi said “I have been shot” and I replied “so have I.” A brain dead hunter had shot at a grouse flying in front of the road. He missed the bird but hit both of us in the shoulders. Luckily we were far enough away that the shot just broke the skin. We were very glad we were not hit in the eyes. I shouted abuse at the idiot in English and German but he just waved. About 200 meters further on we saw and stopped a police car and told him. He left with squealing tyres.

Eventually we reached a village with a restaurant and retanked with good local food. Shortly after we saw the first glimpse of blue sky and at 1700 meters we came out of the clouds in to sunlight and a deep blue sky.

The two of us cycling up towards the crater wall.

We passed a singer from Belarus playing with his drone and asked him for an aerial picture of us cycling up hill. Next day they were in my email inbox. Thank you Sasha.

By 2100 meters we were well above the clouds and looking down on to them. A great feeling to have cycled from the sea to the edge of the volcano crater and being in a pine forest high above the clouds below.

By now it was late and we needed to turn round if we wanted to be back at the boat before dark. But we really wanted to have a look inside the crater so we continued on to a hotel in the middle of the caldera and spent the night there at 2150 meters above sea level. We had now cycled 2500 meters uphill. Surrounded by lava fields, we watched the sun sink and then immediately moved to the open fire in the bar as outside felt freezing.

At three in the morning we opened the window to look at more stars than either of us had ever seen before. The lack of light and the high altitude make for an amazing view.

Sunset in the caldera

Not surprisingly we enjoyed a lie in before breakfast but after that we were once again in the saddle and once again heading up hill to the bottom station of the cable car which is the highest point you can reach by bike (2356 meters). We enjoyed watching thousands of tourists trying to find a parking place for their rental cars, took a few pictures and the cycled back down in to the crater. The rock formations, lava fields and strange plants all under a cloudless deep blue sky made it feel like we were cycling across another planet

From the crater wall it was all downhill. The first four hundred vertical meters were great fun – warm, sunny and long curving tarmac. Once we entered the clouds we both agreed that we needed to put on everything we had with us. So we wrapped up in tricots leggings, armlings, jackets and water proof over clothing before we rolled the remaining 1700 vertical meters back to the boat.

After 120 kilometers and three thousand meters of climbing, we were back at the boat with another great adventure behind us.

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