Insel Umrundung

Scheinbar haben wir eine neue Sportart entdeckt 😆 und die heißt Umrundung von Inseln, in unserem Fall mit dem Fahrrad. Nach dem Moorea klein ist, waren es auch nur um die 60 km. Doch als wir beim Wandern waren haben wir auch MTB Strecken gefunden und mit eingebaut 👍. Wir waren wirklich begeistert von der abwechslungsreichen Strecke mit steilen Anstiegen, Bachüberquerungen und Wurzeltrails.

Wir (unser Team wurde durch Bo verstärkt) starteten im Uhrzeiger Sinn entlang der Küste mit traumhaften Blicken übers Riff bis nach Tahiti. Ich kann es immer noch nicht fassen an wie vielen Kirchen wir vorbei gefahren sind; Katholische, Evangelische, Mormonische, Zeugen Jehovas und andere die mir gar nichts sagen 🙈🙈. Nach 2/3 der Strecke ging es ins Gelände, voll genial durch Plantagen steil bergauf, durch Furten mal zum Radeln mal zum schieben 😲. Bei den feuchten Wurzeltrails fühlte ich mich gleich wie im Allgäu 😊😊und entlang am Plateau Kamm über Waldwege. Als wir den Aussichtspunkt erreicht hatten sahen wir auch aus wie richtige Mountainbiker verspritzt und verschwitzt 😆😆 aber rundum zufrieden. Als wir nach 77 km und 1300 Höhenmetern wieder unseren Ausgangspunkt erreicht hatten, mussten wir dieses Mal echt Räder putzen 😜.

Exploring Moorea

Bo – a friend from the catamaran Sybo – suggested a bike ride on Moorea so at six in the morning the three of us were on land with our bikes assembled, kitted up and fully motivated.

The island of Moorea has a road all the way round the edge. A nice flat road with a good tarmac surface and, most of the way a bike lane. It is 60 kilometers so on a sunny morning you are finished before it gets warm.

Boring!

Moorea also has a mountain bike trail. A lot of off road track and some steep, slippery, root covered, stony trails. Every kilometer there is a stony stream to cross and most of the time you are heading up or back down. The entire route is through plantations and jungle so there is a lot of different greens and no breeze.

That sounds more like us.

By starting with the “once round the island tour” to warm up, we ensured that we reached the mountain bike trail with the sun high in the sky so that the sweat was pouring off us. It was still great fun and took us far off the tourist track.

We finished by cycling up to the Belvedere viewpoint which, at 270 meters above sea level, is the highest point you can cycle to on the island. From there it was all downhill back to the boat.

Our route is at AllTrails

Trekking Moorea

Moorea is stunningly beautiful. You have the verdant mountains of the Marquesas but the protective reefs of the Tuamotus. And shops and Internet. Definitely paradise.

From the boat we can enjoy the view up in to the mountains but yesterday we joined Sybille and Bo for a trek up to the three pines viewpoint. Luckily our guides had already been there so we just followed in the steps of Sybo Tours (would have 5 stars in TripAdvisor if they were in there).

At a little above three hundred meters we reached the viewpoint and were rewarded with a panoramic view not only of Cook’s Bay but also of Opunohu Bay and the peak of Mount Rotui between them.

We continued on over the ridge and down in to the Opunohu valley where we passed traces of houses, store sheds and temples dating back to the fifteenth century, a reminder of how populated Polynesia was before the Europeans arrived.

Back at the dinghy Sybo treated us to drinks and ice cream. If they start taking paying guests, their success is guaranteed.

Moorea mit Sybo Tours

Endlich war alles in Papeete erledigt, die Insel umrundet (mit dem Fahrrad und dem Boot 😆) Einkäufe getätigt und so konnten wir uns mit Sybille und Bo auf den Weg nach Moorea machen. Wir tauschen die Crew und ich war das erste Mal segeln auf einem Katamaran 👍👍, die arme Sybille hatte alle Hände voll zu tun, denn für mich war alles neu und deshalb war ich ihr keine große Hilfe. Das Deankern wollte uns ein bisschen ärgern aber nach kurzer Zeit konnten auch wir das Segel setzen und unseren Männern folgen ⛵⛵. Wir hatten guten Wind und kamen mit 6 Knoten flott voran, sodass wir auf das Hauptsegel verzichten konnten. Ich steuerte die ganze Zeit am Steuerrad 😀😀 und mit ratschen verging die Zeit wie im Flug und wir hatten die Cooks Bay erreicht, ankerten und schwammen zur Artemis um uns auf einen Kaffee einzuladen 😁. Ich sagte zu meinem Kapitän : Wenn die uns die Schwimmleiter nicht runter lassen, kommen wir nicht an Bord 🙄🙄, doch wir wurden bereits erwartet 🤗🤗.

MÄDELS CREW

Für den 9.10. hatten die beiden schon eine kleine Wanderung mit uns geplant 😁.Wir wurden um 10 Uhr mit dem Dinghy abgeholt und dann wanderten wir entlang an Ananas Plantagen durch schmale Wurzelwege zum Aussichtspunkt “den drei Tannen”. Auf 309 Metern über dem Meer hatten wir einen genialen Blick über die beiden Buchten und die beeindruckende Bergwelt von Moorea. Unsere Guids überließen uns die Entscheidung, ob wir weiter ins Gebirge 🙈🙈 oder wieder Talwärts zu den historischen Plätzen wollten. Wir entschieden uns für den Abstieg und hatten am Schluss auch eine Runde mit 12 km zusammen.

Auf dem Rückweg gab es auch noch wilden Basilikum in rauen Mengen zu pflücken und abends haben wir darausgleich Nudeln mit Pesto gezaubert 😆😆. Wir ließen den Tag gemütlich mit einem Bier ausklingen und Sybo hat für die nächsten Tage schon ein Programm für uns zusammengestellt 👍👍. Ich kann euch diese “Reiseagentur” nur empfehlen 😁😁 und von den weiteren Abenteuern werde ich natürlich berichten.

Bei den drei Tannen

Sailing the Societies

Last week we cycled across Tahiti so this week we sailed round the island to get a better look at the “lonely bits”.

The first day we had little wind and what there was was against us. We drifted and tacked but after seven hours finally had to use the motor. We planned on anchoring just behind the reef which meant entering through the pass at Maraa. As we approached all we could see were huge waves and no sign of an opening. We were both relieved when a local fishing boat appeared and passed easily between the waves showing us the way in. That night we anchored off the village.

The second day there was more than enough wind but in exactly the wrong direction. Another day of tacking. One tack was a little earlier than planned when a huge whale appeared broaching right in front of us. More amazing views of jungle coated mountains and another pass to enter in the evening. This time there were even surfers running the waves left and right of us. We anchored in the protected anchorage of Port Phaeton.

Day three was going to be cycling but the rain proved that we are good at “situative” and instead we walked across the isthmus so that we could add “walked across Tahiti” to “cycled across” and “sailed round”. The rainy afternoon was a great excuse to laze around.

From Port Phaeton we stayed inside the reef for a few miles before sailing back out to sea and continuing upwind. We left the inhabited part of the island behind us and enjoyed spectacular views up deep green valleys towards the high mountains. We are now experts at tacking upwind but, even with our experience, we arrived at the next pass just before dark and decided it was too dangerous. Instead we rounded the head of the island and enjoyed a night sail back to Point Venus where, at one thirty, we dropped anchor.

Three days upwind and seven hours back! You know why sailors prefer a following wind.

Back in Papeete we anchored next to our friends on the catamaran Sybo and the following morning sailed to Moorea having swapped crews. Bo joined Neill on Artemis while Heidi moved to the all girls team with Sybille on Sybo. Bo enjoyed happy memories of monohulls while Heidi had her first taste of catamaran sailing. We had winds of over twenty knots from behind and flew the twenty miles to Moorea where we anchored just inside the reef.

Insel Überquerung in Tahiti

Nach zwei kleinen Touren haben wir uns für den 30.9. die Radtour quer über Tahiti vorgenommen. Damit wir auch ganz viel Zeit zur Verfügung haben saßen wir um 5.30 Uhr im Sattel um die Anfahrt von knapp 50 km nach Mataiea zu absolvieren. Ganz gemütlich flach einradeln, dann irgendwo Frühstücken und dann zur Berg Etappe; nach 5 km hat es dann schon mal zum regnen angefangen 😒 macht ja nix ist warm und hört bestimmt gleich wieder auf. Beim nächsten Wolkenbruch haben wir uns dann untergestellt und gewartet 👍👍. Nach 10 Minuten ging es weiter und als wir uns frisch gestärkt zur Bergetappe aufmachten, öffneten sich die Schleusen und wir wurden pitsch patsch nass. Aber was erwartet man denn sonst von einem Regenwald 🙈🙈😆 außer saftige grüne Bambus Sträucher, Palmen, bunte Blumen, rutschige Steine und natürlich ganz viel Wasser.

Wir radelten das Vahiria Tal entlang und waren überwältigt von dieser engen Schlucht, die immer noch nur eine angenehme Steigerung hatte. An jeder Ecke plätscherte das Wasser aus den Wänden, über den Weg und auch der Bach neben uns wuchs stetig an, zum Glück gab es überall Brücken . Irgendwann meinte ich zu Neill, wenn es jetzt nicht bald ein bisschen steiler wird, müssen wir irgendwann vertikal nach oben. Wie befürchtet kamen die steilen betonierten Passagen mit mehr als 20 % doch auch beim schieben haben wir unseren Spaß 😁😁. Wir waren sehr erstaunt, dass wir überhaupt keine Anderen trafen und auch keine Autos 🤔🤔 denn das hier ist eine Safari Strecke und von Touristen total frequentiert.

Als wir endlich das Hotel erreicht hatten waren wir kalt, hungrig und sehr überrascht, dass wir die einzigen waren. Wir fragten einen jungen Mann ob wir etwas zu essen und trinken bekommen könnten, doch er meinte das Restaurant ist geschlossen 😲😲😲🙈🙈🙈. Das glaube ich jetzt nicht nach 1100 Höhenmetern und ca. 70 km nichts 😪😪 da kam die Wirtin ums Eck und erklärte uns, dass heute keine Safari sei, denn am Staudamm kommt man nicht vorbei, da das Wasser zu hoch steht und deshalb haben sie geschlossen. 😢 Aber wenn wir mit Hähnchen und Bohnen zufrieden sind, können wir gerne bei ihr bleiben 👍👍👍. Wir haben außerdem noch Salat und Kaffee bekommen und als wir bezahlen wollten hat sie gemeint, dass sie uns eingeladen hat 😲 WAHNSINN!!! Außerdem kam von Papeete gerade ein Freund zu ihr und meinte, dass der Staudamm mit einem Pickup zu überqueren sei. Wir könnten uns auf den Weg machen und wenn wir Hilfe brauchen einfach warten. Gesagt getan so ca. 500 Meter vor der “Gefahrenstelle” erreichte uns der Van, lud uns und unsere Fahrräder auf und brachte uns zur anderen Seite 🙏🙏🙏. Wir waren so dankbar und froh, denn alleine hätten wir niemals diese Wassermassen durchqueren können.

Am höchsten Punkt der Tour führte uns der Weg durch einen Tunnel – in unserem Fall, eher ein überdachter Bach – ins Papenoo Tal und zum ersten Mal hatten wir Gegenverkehr. Die Arbeiter vom Umspannwerk erklärten uns oder wollten uns darauf hinweisen, dass es sehr gefährlich ist auf der anderen Seite 😲😲. Wir bedankten uns und versprachen ganz ganz vorsichtig beim Bergab fahren zu sein. Die Wasserüberläufe waren wirklich nicht ohne und wir hatten Spritzwasser bis zum Lenker, aber da das Wasser eh beim Helm rein und bei den Schuhen wieder raus gelaufen ist, war es sowieso schon egal 😜.

Überflutung am Staudamm

Nach 100 km und 1300 Höhenmetern waren wir glücklich zurück in der Marina, ein bisschen kaputt aber überwältigt von der Hilfsbereitschaft dieser Menschen. So können wir ein auf weiteres Erlebnis in unserem Weltenbummler Leben zurück blicken 👍👍.

Unseren Routeist bei Alltrails

Papeete die Hauptstadt

Nach den Tuamotos und den vielen kleinen Inseln und Atollen haben wir hier in der Hauptstadt fast einen “Kulturschock” bekommen. 🙈😃 AUTOS 😲😲viele Leute 😵 Großstadt eben 😀Dank Doris und Wolf von Nomad haben wir hier in der Marina den letzten freien Platz ergattert. Als wir dem Hafenmeister sagten wir sind in der Marina, war sein Gesicht ganz angespannt und er meinte, daß wir ihm auf dem Plan zeigen sollen, wo unser Boot liegt. Mit einem Grinsen meinte er dann, dass wir richtige Glückspilze seien, denn das war der letzte und einzige freie Platz; aber wir erzählten ihm, dass wir einfach sehr gute Freunde haben, die für uns den Platz gefunden haben 😃😃.

Wir hatten am 25.09. einen Termin mit dem Honorarkonsul von Tahiti, der unsere Unterschriften beglaubigen musste, damit wir ganz rechtskräftig eine Wohnung kaufen können. Nach dem wir alles erledigt und die ganzen Unterlagen versandt hatten, konnten wir uns auf Entdeckungstour begeben.

Endlich mal wieder ein bisschen Berg radeln, Schluchten erforschen und das Fahrrad nicht jedesmal auseinander nehmen 👍👍 genial. Hier in der Marina haben wir echt Glück, denn da sie noch nicht ganz fertig gebaut ist, müssen wir nur den Nebensaisonspreis bezahlen und der ist – ehrlich gesagt – sehr günstig.

Punkt Venus

Dank unserer Insider wussten wir, dass es hier eine Route durch das Landesinnere über die Berge gibt; etwa 100 km und um die 1000 Höhenmeter oder so😲🙄 nicht schlecht also dann müssen wir mal ein bisschen trainieren.

Unsere erste Tour war zum Belvedere, eine Teerstraße mit angenehmer Steigung hinauf zum Aussichtspunkt, ganz wenig Verkehr und oben einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt. Mit 634 Höhenmetern bei gut 16 km ein guter Anfang 😃.

Blick über Papeete

Tahiti

When you dream of sailing the world, Tahiti is one of the places you dream of arriving. In normal times. During the Covid pandemic, it is less inviting; the infection rate is high and you have to wear masks – something we had avoided living in the wilderness.

But we have bought an appartment in Allgäu and needed the German consul to witness our signatures. He lives in Papeete so we sailed the two days downwind to see him.

The biggest “house” we have seen in months.

Our first view of the island was a mass of cloud on the horizon but as the sun climbed the mountains began to appear and realization dawned – we had sailed from Scotland to Tahiti! Amazing!

We anchored off Venus Point where in 1769 James Cook anchored to observe a Venus transit. He was met by women in grass skirts, we were moved on by the police.

Next we moored in the middle of Papeete and enjoyed a week of city life. Consulate, shopping, dinner out, meeting loads of friends, drinks on other boats, pizza on Artemis, showering in the park and more shopping.

Artemis in the big city

We also fitted in three bike rides up the mountains and along the valleys – the longest was 100km – so now we need to do some sailing to recover.

I am writing this as we are anchored alone just behind the reef off a small village. Locals were surfing in their canoes and headed home at sunset with cries of “Yo-Rana” (hello). Now it is dark and all we can here is the massive surf crashing on to the reef. It is wonderful to own a home that can be in the middle of the city in the morning and behind a coral reef in the evening

Tahiti – the MTB adventure

You don’t cycle on a tropical island expecting to be trapped by flash floods but …

We were on our bikes at first light and cycled the first fifty kilometers along the coast road. Twice, we had to hide from passing showers which should have served as a warning of what was to come. We found a cafe for a second breakfast, hid from the rain again and then turned left in to the jungle.

There is a reason Tahiti is covered in rain forest – because when it rains it really rains. We followed a narrow track through an incredibly deep, unbelievably steep, vegetation clad gorge. We met a few bamboo cutters but other than that we were totally alone, surrounded by every shade of green. The water fell from the sky, it ran down the hillsides, it washed across the track and soaked us but at least it was warm.

The track gradually rose in to the mountains and every bend offered a new view of forest and waterfalls. After passing a reservoir we reached the “stupidly steep” section and pushed up the volcanic rock until we reached a tunnel that took us in to the next valley. Here we met the first cars and one warned us that the road was flooded but maybe OK. We enjoyed the ride down to a mountain hotel with more stupendous views.

Normally this is a road

The hotel was closed because the road further down the valley was flooded and impassable. The owner gave us a warm lunch and coffee but refused payment as she was closed. The people here are so friendly. After the meal the lady informed us that a pickup had just arrived after crossing the flood and that it was now possible with a high 4×4 vehicle. We set off to take a look and found that the entire overspill of a reservoir was flooding and biking was out of the question. Luckily a local family ferried us over in their pickup and we were free to roll back down to the coast and then cycle the twenty kilometers home.

Along the coast road the sun was shining and locals were surfing the huge waves. Definitely a day of contrasts.

Our route is at Alltrails