Bike and Hike

In Aruba gibt’s viele (zumindest mehr als drei )Mountainbike Strecken – aber bevor du die Tracks aufs GPS laden kannst, musst du dich registrieren lassen und ….. bla, bla, bla😩😩

Wir wollten eigentlich nur zum Radeln aber wie gesagt ist das nicht ganz so einfach; dann fand Neill im Internet den Hooiberg (662 Stufen laut Wikipedia) und meinte da können wir nicht Radeln und ich meinte aber rauflaufen können wir😀. Gesagt getan erst mit dem Fahrrad hinradeln, andere Schuhe anziehen und weiter geht’s; für uns Sonnen gewöhnte oder verwöhnte Allgäuer ist des koi Problem bei 30 Grad und 77 % Luftfeuchtigkeit ☀️☀️☀️die 165 Höhenmeter zu erklimmen. Da wir ja nicht alles gleich glauben,🤭🤭 haben wir die Stufen gezählt und um ganz sicher zu gehen gleich zweimal und haben es nur auf 579 Stufen gebracht.

Aber Mädels wie heißt es so schön: Treppen steigen macht einen knackigen Hintern 😆😆

– ich hoffe dass es was nützt, denn als wir wieder unten waren haben nur meine Knie geknackt.

Kolumbianische Rhythmen

Wie kann man sooo lange in Curacao sein ? Das haben wir uns, nachdem wir das 2. Mal in Spanisch Water geankert haben auch gefragt; doch Curacao werden wir immer mit Jill und Joop verbinden, Wir waren gemeinsam schnorcheln, radeln, segeln und eigentlich wollten wir am 1.7. weiter nach Aruba; wenn uns der Motor der den Anker hebt nicht verlassen hätte – nein wir haben ihn nicht über Bord geworfen – noch nicht – nein er hat einfach nicht mehr funktioniert. Gott sei Dank sind wir mittlerweile fast Einheimische und haben jemanden gefunden, der ihn repariert. Also dann geht’s halt am Dienstag nach Willemstad zum ausclarieren – aber am Dienstag ist Feiertag – also erst am Mittwoch. Dann nutzen wir den Feiertag und machen noch einen Spaziergang zum Fort Beekenburg, am Strand war eine BBQ mit Kolumbianern und Venezulaner im vollem Gang und wir wurden auch eingeladen – voll lecker – örtliche Köstlichkeiten von Anna zubereitet und nebenbei bringt sie dir auch noch kolumbianische Tänze bei. Wir haben getanzt, gelacht, das ein oder andere Bier getrunken und versucht unsere Sprachkenntnisse in Spanisch anzuwenden und umzusetzen – bin ich froh, dass alle Englisch sprechen.

Am Donnerstag 4.7. machten wir auf den Weg; über Nacht segelten wir nach Aruba, wo wir die nächsten Wochen bleiben werden um von hier aus unseren “Heimaturlaub” anzutreten. Eine neue Insel mit bestimmt wieder vielen neuen Herausforderungen, Eindrücken und Abenteuern.

Curacao mit den Einheimischen

Ich weiß überhaupt nicht womit wir das verdient haben; wir genießen seit einer Woche das Privileg mit “Einheimischen” in Curacao unterwegs zu sein. Eigentlich ist Jill ja Engländerin – das ist auch wieder falsch ich meinte ja Britin und Joop ist Holländer. Glück oder Carma keine Ahnung wie man es nennen soll, dass wir die Zwei kennen lernen durften und sie uns Curacao von einer Seite zeigen, wo andere Touristen oder Cruser nur davon träumen können . Joop war mit uns Radeln an der Küste, im Kaktuswald und in der Wüste und dass in einer Tour und hinterher wurden wir sagenhaft kulinarisch von Jill verwöhnt – ich glaub hier bleiben wir.

Heute waren wir zu viert beim Schnorcheln in Westpund und mit den Meeresschildkröten schwimmen – mega cool; wir haben in der Karibik immer wieder vereinzelt Schildkröten gesehen aber so viele auf einem Haufen bzw. an einem Strand waren uns bisher nicht vergönnt. Jill’s Catering war genial und wir wurden – wen wundert es – wieder mit selbstgemachten Wraps und kühlen Getränken versorgt.

Danke den Beiden für einen wunderschönen Tag.

Bonair, Curacao und wieder zurück

Unser Ziel ist Curacao, denn Jon und Gertrud kommen uns am 1.6. in Curacao besuchen und wir freuen uns wie verrückt, die Beiden nach sooo langer Zeit wieder zu sehen und Ihnen etwas von unserer “Segler Welt” zu zeigen. Wir verlassen am 21.5. St. Martin um ganz gemütlich unser Ziel zu erreichen; der Wind ist stabil und wir kommen so gut vorwärts, dass wir uns am 24.5. überlegen, einfach noch einen kurzen Abstecher nach Bonair zu machen. Und ich sage nur Gott sei Dank, denn Bonair ist eine zauberhaft schöne Insel mit Glas klarem Wasser und für Taucher ein Highlight. Ankern ist auf der ganzen Insel verboten, aber es gibt genügend Mooring Bojen, die gegen eine Gebühr von 10 US Dollar gemietet werden können, ebenso muss jeder, der ins Wasser geht eine Genehmigung haben, die ebenfalls zwischen 25 und 45 US Dollar kostet. Doch dieses Geld wird für die Pflege der Riefs und des Nationalparks verwendet. Nach fünf traumhaft schönen Tagen mit Schnorcheln und – natürlich wieder – verschiedenen Verbesserungsarbeiten am Boot, machten wir uns am 30.5. auf den Weg, die Frenchies abzuholen und wenn sie wollen, auch Bonair zu zeigen.

Nach der 1. Nacht im Hilton Hotel nahmen wir unsere neue Crew am Pontoon des Hiltons an Bord, segelten in eine kleine Anker stelle dahinter und besprachen mit Ihnen unseren Plan, nach Bonair zu segeln. Die Sache hat nur einen Haken; die ca. 45 Nautikel Milen sind gegen den Wind, was bedeutet, dass wir mindestens zweimal so viel segeln müssen und es einfach “ein bisschen rauher” ist. Doch die zwei sind ja keine Weicheier und meinten, dass wird schon gehen und somit machten wir uns am 2.6. auf den Weg. Vorher mussten wir aber noch nach Willemstad um die beiden unserem Boot als Crew hinzuzufügen und dann noch zur Ausreisebehörde, um dann gemeinsam das Land verlassen zu können. Normalerweise oder öfters sind Customs und Immigration im selben Gebäude, aber in Willemstad bedeutet das, einen Fußmarsch über eine riesige Brücke oder falls gerade ein großes Schiff den Hafen verlässt, eine Fähre nehmen, alles in allem waren wir den 3/4 Tag beschäftigt.

Um euch nicht zu lange auf die Folter zu spannen, es waren für den ein oder anderen glaub ich die längsten zwei Tage,😫😫 doch als wir die geniale Idee hatten, über Nacht zu segeln, waren wir fast schon da und wenn ich Gertrud zitieren darf: “eigentlich ist das eine geile Sache” waren die Unpässlichkeiten fast vergessen.

Auf Bonair waren wir gemeinsam schnorcheln und haben den Nationalpark mit einem Allradauto genauestens erkundet; Flamingos und Papageien zum Sonnenuntergang und Leguane und kleine Eidechsen überall und auf jedem Parkplatz. Gertrud und Jon als passionierte Taucher haben sich auch die Unterwasserwelt nicht entgehen lassen und nach all den wunderschönen Erlebnissen, mussten wir am 10.6. Bonair wieder verlassen, damit die Allgäuer am 12.6. wieder ihren Heimflug antreten konnten. Aber genau – vorher wieder nach Willemstad und das ganze Procedere nochmal über sich ergehen lassen.

Wir hatten soooo viel Spaß mit den Beiden, dass wir sie nur schweren Herzens wieder gehen lassen.

Danke für alles, den Kurierdienst, den Windfänger, den Fahrradservice, die Reinigung des Bootrumpfes, kochen und vieles vieles mehr.🍹🍹🏊🏊⛵⛵☀️☀️🏖️

Karibik ade !!

Auf zu neuen Ufern oder in unserem Fall – auf nach Südamerika, ein neuer Kontinent.

Nachdem wir vier Monate in der Karibik waren, wunderschöne weiße Traumstrände, türkisfarbiges Wasser, eindrucksvolle Landschaften und vieles mehr genossen haben, sind wir am 21.5. nach Curaçao aufgebrochen. Wir haben hier viele neue, total unterschiedliche Menschen verschiedener Nationalitäten und Kulturkreisen kennen gelernt. z.B. eine Familie aus England, die mit ihren drei Kindern erst nach Frankreich ausgewandert ist und jetzt in der Karibik rumsegelt. Medos so heißt ihre 14 jährige Tochter ist mega cool oder total verrückt; sie sagt immer “meine Eltern sind Hippies”, sie spricht fließend Englisch und Französisch, kann sich in spanisch und deutsch verständlich machen, gibt sich ihr Lernspektrum bzw. ihr Lernpensum selbst vor und ist so offen und kommunikativ wie man es sich von einem Teenager nicht vorstellen kann. Oder Herrn Barwahni einen indischen Ladenbesitzer aus St. Martin, er ist von Indien nach Afrika zum Arbeiten aufgebrochen und lebt jetzt mit seiner Frau und Tochter hier doch um seiner Tochter eine gute Schulausbildung zu ermöglichen, ist die Familie auf der Suche nach einer neuen Heimat. Auch hier haben wir soviel Herzlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft erfahren, dass ich fast eine Gänsehaut bekomme.

Doch jetzt steht uns ein kleiner Trip von 500 Nautikel Miles bevor – gar nicht schlimm, denn wir genießen die Tage und Nächte mit nur Wasser, Himmel, Sternen, Mond, fliegenden Fischen und manchmal auch Delphinen. Unsere Nachtschichten verlaufen immer nach bewährter Weise, ich beginn und wenn ich müde bin wecke ich Neill; am frühen Vormittag macht er dann ein Nickerchen und ich halte Ausschau nach Schiffen. Gestern morgen z.B. entdeckte ich ein Schiff am Horizont, weit weg. Nach ca. 40 Minuten konnte ich immer noch nur seinen Bug sehen, was bedeutet, dass wir direkt auf einander zu fahren, aber nachdem wir segeln, sind wir Vorfahrtsberechtigt also sollte das Motorboot ausweichen – nichts geschah; ich weckte Neill da wir uns auf Kollisionskurs befanden und Neill funkte das andere Boot an. Nach dem er zweimal gesagt hatte,” Hallo wir sind das kleine Segelboot an deiner Seite” meinte das riesige Kreuzfahrtschiff doch total gelassen, klar ich hab euch schon gesehen, ha ha wer es glaubt wird seelig und wer es nicht glaubt kommt auch in den Himmel, aber er schlug einen Hacken und wir sahen das Boot direkt an uns vorüberziehen.

Wir kommen super gut voran und unsere Artemis bringt uns sicher durchs Meer; nur heute Nacht wurde ich etwas unsanft geweckt – eine Welle kam über die Seite und durchs Dachfenster, was wir einen Spalt offen hatten, damit ein bisschen Wind rein kommt, und ich wurde geduscht, ihr könnt es euch ungefähr so vorstellen, als ob euch jemand einen Kübel Wasser über den Kopf schüttet. Ich war so geschockt, dass ich erst nur aufspringen konnte und gar nicht wusste, wie mir geschah und Neill musste trotz des ganzen Wassers erst mal lachen, denn ich sah aus wie eine getaufte Maus. Doch nach etwas putzen und trocknen schlief ich nach 30 Minuten weiter als ob nichts gewesen wäre.

Eine neue Ankerkette

Immer noch Karibik??

Ja seit fast vier Monaten sind wir jetzt hier und die Zeit vergeht wie im Flug. Neill hat berechnet, dass wir mehr als 240 mal geankert haben und das letzte mal in einer Marina waren wir notgedrungen, als wir unseren neuen Motor in Martinique bekommen haben. Aber in letzter Zeit war die Ankerei immer mit mehr oder weniger Schwierigkeiten verbunden; die Ankerkette hat sich beim heraus lassen verklemmt und jedesmal musste Neill mir helfen sie wieder gangbar zu machen.

Hier in St. Martin haben wir ein Schwedisches Paar Wim und Elisabeth kennen gelernt als wir mit unseren neuen “Team Shirts” unterwegs waren. Als sie uns an Bord besucht haben, kam das Gespräch auf unser kleines Problem und Wim meinte, ich schau mir die Kette mal an. Als er unseren Rostklumpen sah – lachte er herzhaft und meinte, außer mit einer neuen Kette bekommt ihr niemals Ruhe und so haben wir in den sauren Apfel gebissen und eine neue Ankerkette bestellt und am Donnerstag 9.5. haben wir unser neues Team-Mitglied an Bord genommen.

Sie ist 50 Meter lang, 100 Kg schwer wunderschön galvanisiert und funkelt über den Preis machen wir keine Angaben aber wir schlafen viel viel ruhiger, wenn wir wissen dass der Anker super hält und auch die Verbindung zum Boot stabil ist. Und falls wir vielleicht in der Osterinsel oder Pitcairninseln ankern haben wir genügend Kette und noch ausreichend Seile an Bord.

St. Barts oder St. Barthelemey

Wo isch des jetzt wieder?

St. Barts ist eine kleine Insel in der Karibik neben St. Kitts und Nevis, Montserrat, Saint John’s und ich wusste bis vor 1 Woche auch nicht, dass sie existiert. Diese Insel war früher eine schwedische Kolonie wurde aber 18 Hundert irgendwas wieder an Frankreich zurück gegeben. Genial für uns, denn Frankreich gehört zur EU somit funktionieren unsere Handy-Verträge, man kann in Euro bezahlen und die Auto fahren auf der richtigen Straßenseite – nur mögen die Einheimischen keine Fußgänger auf der Hauptstraße . Diese Insel ist wirklich klein 9 km lang und an der schmalsten Stelle 2 km breit und hügelig – ja ich weiß wovon ich rede, denn wir waren in der Anse Bay vor Anker und wollten etwas von der Insel sehen und entschlossen uns, in die “Hauptstadt” Gustavia zu wandern – ist ja nicht weit aber dafür geht’s auf und ab und nach 12 km und bestimmt 400 Höhenmetern war ich froh wieder an Board unserer Artemis zu sein.

Wir kamen am Flughafen vorbei, der absolut verrückt ist – doch die Einheimischen meinen, der sei ganz normal; die Propeller Maschinen fliegen im Sinkflug an, müssen dann scharf abbremsen, um nicht im Meer zu landen, offenbar passiert das öfters, denn hinter der Rollbahn ist ein Anker Verbot in der Bucht und wir haben auf Youtube ein Video gesehen, das meine Vermutung bestätigt.

Die Angestellten der Hafenmeisterei sind super freundlich, hilfsbereit und das allerbeste an diesem Teil von Frankreich sie sprechen englisch mit dir. Ja ich hab wieder eine neue Insel kennen gelernt von der ich nicht wusste dass es sie gibt und ich glaub dass es noch viele viele mehr gibt auf dieser Welt.

Codrington

Nachdem wir zwei von drei “Sehenswürdigkeiten” in Barbuda abgehakt hatten, wollten wir natürlich auch die Fregattenvögel sehen.

Ein Wassertaxi hatten wir beim Hummer essen bestellt und so wurden wir tatsächlich am Ostersonntag um 9 Uhr am Strand des Sandwalles abgeholt und über die Lagune nach Codrington gebracht. Unser “Taxifahrer” Georg Jeffery ist ein gebürtiger Barbuda und erklärte uns, dass hier das Land den Einwohnern gehört und das schon seit Ende der Sklavenzeit, den zuvor gehörte die ganze Insel einer reichen englischen Familie den Codringtons, die hier Kartoffel und Wurzelgemüse angebaut haben; da staunt ihr, ich lern gerade soviel an Weltgeschichte und das hautnah. Am Kai angekommen vereinbarten wir, wann wir zu den Vögeln fahren wollten doch zuvor inspizierten wir die Haupt- bzw. die einzige Stadt der Insel und die Umgebung. Wir wanderten (bei ca. 12 km kann man das schon so nennen) zum höchsten Punkt der Insel dem Highland House – dem Herrenhaus er Codringtons – und genossen einen Rundumblick über die ganze Insel.

Wir fuhren mit dem Motorboot in die Mangroven um die Fregattenvögel anzuschauen; tausende von Vögel in verschiedenen Altersklassen vom flauschigen Jungvogel, über die weißköpfigen Jungtiere bis hin zu den Alten alles war vertreten. Sie brauchen zwei Jahre um erwachsen zu werden und ihr Futter sind hauptsächlich die fliegenden Fische, die sie im Atlantik fangen. Wir konnten die Vögel fast berühren, so nah stakte uns der Skipper im seichten Wasser heran – unglaublich, wir sahen sogar einen Container in den Mangroven, den der letzte Hurrikan hier her geblasen hat.

Hier in Codrington kann man die Ausmaße des Hurrikans “Irma” von 2017 noch intensiv sehen und erleben; fast jedes Haus ist ohne Dach bzw. nur mit Folie abgedeckt, überall stehen noch Zelte von der UN die kurz nach der Katastrophe vor Ort waren und geholfen haben. Georg Jeffery erzählte uns, daß hier ca. 600 Menschen leben und die Hilfsmaßnahmen der Regierung gegen Null laufen, da man am liebsten die ganze Insel privatisieren möchte um Luxushotels zu bauen und man die einheimische Bevölkerung “loswerden” möchte. Ich kam mir total hilflos vor, inmitten der Häuserruinen denn wenn wir von einem Hurrikan im Fernsehen sehen ist das alles furchtbar schlimm aber soweit weg dass es uns irgendwie nicht so sehr betrifft.

Barbuda

Was machen wir 1 Woche lang?

Antigua ist genial und wir waren auf verschiedenen Inseln und Buchten doch wir haben noch bis 26.4. Zeit denn dann kommt Neil (ein anderer Cruser) mit Ersatzteilen aus England und wir treffen uns in Falmoth Harbour. Barbuda hört sich gut an – 25 Nm von Antigua entfernt – ok gebongt.

Wir machten uns schlau, was es dort alles zu sehen gibt und fanden folgendes:

– traumhaft lange weiße Sandstrände und türkis farbiges Wasser

– Frigattenvögel in rauhen Mengen

– Hummer – den besten in der Karibik bei Onkel Roddy

Wir segelten nach Barbuda und wenn du Noon Site glauben willst, ist das nur etwas für total erfahrene Skipper – was wir ja mittlerweile auch sind – und ankerten in Cocoa Beach am Prinzessin Di Strand – WOW !!

Kilometer lange weiße Sandstrände, türkis farbiges Wasser und keine Leute. Wir ruderten an den Strand und spazierten dort rum, nur am Wasser entlang, denn weiter oben ist ein Luxus Hotel und dort sind andere “Menschen” nicht erlaubt und werden von der Security weggeschickt – uns haben sie zugewunken und keiner hat uns vertrieben, scheinbar schauen wir ganz vertrauensvoll aus. Ein Privatjet landete auf dem Wasser und ein Amphibien Fahrzeug holte die Gäste direkt im Wasser ab. Ein junger Kanadier wollte uns ein Taxi in die Stadt organisieren, dass nur schlappe 80 US $ kosten sollte – nix für unseren Geldbeutel – und das Hummerlokal Onkel Roddy ist seit dem letzten Hurrikan geschlossen. Zurück an Bord gönnten wir uns ein Glas Wein zum Sonnenuntergang.

20.4. Heute wollen wir in die Stadt; mit dem Dinghy durch das Loch im Sandwall und durch die Lagune nach Codrington – easy – zumindest hört es sich so an, denn am Loch brechen die Wellen vom Meer mit den Wellen von der Lagune und das bedeutet, dass es schäumt und bestimmt 1,5 Meter hohe Wellen sich auftürmen. Wir haben es uns angeschaut, wurden klitsch nass und haben uns spontan umentschieden. In der Mitte der Insel gibt es noch einen Ankerplatz Boat Harbour, dann segeln wir eben dort hin; nach 5 Nm waren wir dort und versuchten hinter einem Riff zu ankern, dem einzigen auf unserer Karte. Ich stand vorne am Bug und hielt Ausschau, was bei dem Wellengang alles andere als einfach war, und Neill steuerte und behielt die Tiefenanzeige im Auge; ich sah Felsen auf der steuerbord Seite und Neill fand Korallenköpfe Backbord. Nein hier bleiben wir nicht also raus und etwas weiter vorne nochmal probieren, puh geschafft. Mit dem Dinghy gings dann an Land, wir hörten schon vom Boot aus die Musik und fanden hier Einheimische beim Grillen und Feiern und ihr werdet es kaum glauben, wir haben sogar Hummer bekommen. Genial – mein erster Hummer und er war einfach nur “Sau guat”, ein Einheimischer hat uns für morgen ein Wassertaxi organisiert, damit wir endlich auch die Stadt anschauen können. Danach segelten wir wieder zurück und wir sind neugierig, was uns morgen erwartet.

Faxit von Barbuda: eine geniale wunderschöne Insel nur gestaltet es sich etwas schwierig vom Boot aus an Land zu kommen.

14. April

Irgendwo müssen wir ja zum sparen anfangen 🤭🤭- ja genau wir haben uns ganz spontan für Klamotten entschieden; abgesehen dass ich in Schottland (14.4.18) wahrscheinlich erfroren wäre😨😨 – würde ich jetzt ein Jahr später in der Karibik schmelzen😎😎; wobei ein bisschen schmelzen gar nicht schlecht wäre.😆😆

Schottland und Antigua

Aber genauso wie unsere Kleidung hat sich auch die Vegetation verändert:

Flechte in Schottland. Korallen in Antigua

Heidi reflects on the differences between 14 April last year (in Scotland) and this year in Antigua.