Neue Bilder von den Austral Inseln, New Pictures from the Austral Islands

Endlich haben wir wieder die Möglichkeit euch die genialen Bilder von den Austral Inseln zu zeigen 👍 hat ein bisschen gedauert aber wir hoffen, dass sie euch genauso gut gefallen wie uns 😀😀🤣🤣.

After a long break we managed to upload the fantastic photos from the Austral Islands. We hope you enjoy them as much as we enjoyed these amazing islands 😀😀🤣🤣

Austral Islands photographs

Mila singing on the summit of her island

Here is a link to our private “polynesian concert” on the summit of Tubuai. The singer is Mila!
Hier ist der Link zu unserem Privatkonzert auf dem höchsten Gipfel in Tubuai mit Mila, der Sängerin

Live in Tubuai

A local singer made a video on Tubuai. Everyone in the video except the singer is from the island.
Dieses Video ist in Tubuai gedreht worden und alle außer der Sängerin sind von Tubuai.

The same singer sang the “Mermaid song” which Heidi learned to dance to.
Diese Sängerin sang auch den “Meerjungfrau Song” bei dem ich den polynesischen Tanzstil gelernt habe.

MOÏRA (Steve et Dalida)

Finally. Two other great musicians from Tubuai who we met at an official dinner.
Diese zwei Musikanten sind berühmt hier in den Austral Inseln und wir haben sie getroffen, als der Präsident von Französisch Polynesien in Tubuai war.

Raivavae in den Austral Inseln

Die Austral Inseln – bis vor einem Jahr wusste ich überhaupt nicht, dass es diese Inseln gibt und jetzt waren wir auf dem Weg dahin 😊. Zwei uns bekannte Boote waren in Tubuai und wir wollten gemeinsam Weihnachten verbringen also stand das Ziel bereits fest, doch kurz bevor wir aus dem Pass von Raiatea fuhren riefen Sybille und Bo an und erzählten uns, dass die “Weihnachtszeit” auf Raivavae verbracht wird. Okay dann eben 100 Nautikel Miles weiter und gut, nach sechs Tagen hatten wir in Raivavae wieder Boden unter den Füßen und konnten uns bei der Gendarmerie melden. 👍Wir ankerten von der Stadt, denn von hier aus war es viel einfacher unsere Räder an Land zu bekommen und endlich mal wieder Radler zu sein 🤗🤗. Der Polizist erzählte uns, dass es auf der Insel eine Traverse zur anderen Seite gibt, die eine Steigung von 45 % hat 😲😲 und daß man das Fahrrad schieben sollte, denn ein Tourist ist wohl 2019 schwer verunglückt. Das wollten wir uns natürlich so schnell wie möglich anschauen.

Silvester

Mit Regenzeug im Rucksack, Plastikplane zum Schutz für unsere Räder bestiegen wir das Dinghy und haben es immerhin trocken an Land geschafft 😏 beim montieren wurden wir bereits das erste Mal nass. Außerdem hatten wir ein Publikum von Einheimischen, die ganz interessiert verfolgten, was aus unseren Taschen zum Vorschein kam. Dank unserer französisch Kenntnissen konnten wir uns sogar unterhalten 🙈🙈 und die Einheimischen meinten, dass die Traverse “tre difficil” sei; wir hatten leider das Pech, dass es total rutschig war und sogar beim schieben wussten wir oft nicht wie wir vorwärts kommen sollten 😜 doch auf der Passhöhe hatten wir einen genialen Blick zur anderen Seite. Wir staunten nicht schlecht, dass dort vor diesem Moto bereits 10 Boote lagen, doch bei türkisblauem Wasser, Sandstrand und einem geschützten Tümpel wollten wir natürlich auch dort hin. Ich glaube, dass wir alle Straßen um und über Raivavae abgefahren sind und als wir zurück zum Hafen kamen hat es wieder geregnet. Die örtliche Krankenschwester hat unseren Fahrrädern 🚲🚲 Asyl gewährt und so konnten wir sie dann sauber und trocken verpacken.

Am 21.12. konnten wir dann auf die andere Seite fahren, was aufgrund der vielen Korallen gar nicht einfach war doch Gott sei Dank sind wir ohne Kontakt angekommen.🙏🙏 Von hier aus haben wir dann auch den Mont Hiero mit seinen knapp 450 Metern, den höchsten Berg, erklommen. Beim Spaziergang wurden wir von Einheimischen zum Boules spielen und Bier trinken eingeladen und am nächsten Tag hat uns Eduard, einer der Einheimischen, Bananen, Papayas und Manjok geschenkt. Wir wollten ihn zu uns auf Boot einladen, doch er meinte dass er seekrank würde und so konnten wir uns nur mit selbstgemachten Bananenbrot revanchieren.

Weihnachten haben wir mit Sybille und Bo gefeiert und an Silvester durften wir Segler ein Lagerfeuer am Strand machen; jeder brachte was zum Essen und Trinken mit und so hatten wir ein gemischtes Buffet mit viel sprachiger Konversation. Ganz traurig hab ich an alle daheim gedacht, die dieses Jahr nicht feiern durften 😪😪 aber 2021 wird bestimmt alles wieder besser 👍👍

GPS tracks

Tubuai

Ganz entgegen gesetzt der normalen Reiserichtung sind wir am Samstag 9.1. in Tubuai angekommen und genau wie uns alle erzählt haben ist die Lagune sehr “bewegt”, was bedeutet dass hier viel Swell ist und nichts von einem ruhigen Ankerfeld zu spüren ist.😜 Weil Neill Zahnschmerzen hatte☹️ und weil uns der örtlichen Zahnarzt, Dr. Tama sehr empfohlen wurde, haben wir uns gleich am Montag in seine Praxis begeben. Neill wurde bestens behandelt👍 und Dr. Tama hat uns zu sich und seiner Familie, die aus seiner Frau Mila und seinen fünf Kindern besteht, eingeladen. Wir wurden dort so herzlich empfangen und ich hatte das Gefühl, als ob wir uns schon seit Jahren kennen. Mila hat mir eine wunderschöne Blumen Krone gemacht und außerdem noch Tanzunterricht in heimischen Stil gegeben. 👍 Bevor es dunkel wurde machten wir uns auf den Rückweg und verabredeten uns für den nächsten Tag bei uns auf dem Boot.⛵⛵

Wir fragten bei der Hafenmeisterei an, ob wir unsere Artemis an den Kai anlegen können, um unseren Gästen den Besuch etwas zu erleichtern ☺️. Adrian, der Verantwortliche meinte, dass es kein Problem sei und so konnten wir unseren Besuch viel einfacher an Bord nehmen. Wir haben Schokoladenkuchen und Pizza gemacht und die Kids waren völlig damit beschäftigt, das Boot zu erkunden. Neill hat den Jungs das Dinghy fahren gezeigt und danach wurde im Wasser herum geblödelt. Viel zu schnell verging der Nachmittag 😊😊und Mila bot uns an, als Reiseführerin mit uns den höchsten Punkt der Insel zu besteigen. Was soll ich euch sagen, wir haben so viel über Flora, Fauna, Geschichte und Sagen von Tubuai erfahren 😲😲😲und ich brauch nicht zu erwähnen, dass Mila ihre Insel liebt und alles was damit verbunden ist. Unterwegs haben wir Narii, Milas Cousin, mit französischen Gästen getroffen und die haben sich dann am Freitag noch unser Boot angeschaut 😊.

Als wir bei der Gendarmerie waren, kamen wir ins Gespräch über Tempelanlagen hier auf Tubuai und dass diese sehr schwer zu finden sind. Daraufhin hat der Gendarm uns angeboten, am Samstag weil es sein freier Tag ist, mit dem Fahrrad diese Anlagen zu besuchen. 😲😲😲 Ich bin total überwältigt von so viel Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und mit welcher Selbstverständlichkeit die Menschen hier uns “Fremden”, begegnen und es als total normal empfinden, uns alles zu erklären und zu zeigen. Heute Nachmittag als wir ins Dinghy gestiegen sind hat uns ein örtlicher Fischer einfach so drei Fische geschenkt und als wir uns mit dem Einheimischen “Maururu” bei ihm bedankt haben hat er gelacht und uns zugewinkt. 😚😚😚 Ich wünsche mir so sehr, dass uns etwas von diesem Verhalten anhaften bleibt und wir es über die ganze Welt verteilen🙏🙏🙏.

GPS tracks

Menschen

Als die anderen Seglern von Tubuai schwärmen, dachten wir an die geniale Landschaft,🏊‍♀️ die Lagune mit den tollen Stränden🏄‍♂️ und an massenhaft Obst🍉🍋🍍 und Gemüse🥒🌶️🥑. Doch niemals an absolut unbeschreiblich freundliche, selbst lose Menschen.☺️☺️

Wir haben hier soviele neue Freunde gefunden, die uns mit ihrer unbekümmerten Art wie alte Bekannte aufgenommen haben. 🤙🤙🤙 Bei wem fange ich an? Bei Tama, dem Zahnarzt hier, seiner Frau Mila, die uns ihre Insel und ihren Berg mit soviel Engagement, Enthusiasmus und Liebe gezeigt hat.❤️ Sie hat uns einen Tag auf unserer Artemis besucht und wir konnten ihr eine große Freude mit dem segeln machen. ⛵⛵ Oder Arnaud, der Gendarm, der uns fast zwei Tage mit dem Fahrrad 🚲🚲auf alle off Road Strecken geführt hat und ganz nebenbei noch die historischen Grabstätten eingefügt hat. 😲 Oder Ina und Herve, Wirtsleute mit Leib und Seele,😁😁 die uns ihre Kajaks gegeben, uns mit Gas versorgt haben. Mit denen wir viel Zeit bei ausführlichen Gesprächen über Land, Leute und das Leben geführt haben; ausgezeichnet gegessen und wahnsinnig viel gelacht haben. (Was mit Sicherheit auch daran lag, dass unser Französisch noch nicht perfekt war 😜🤣🤣) Oder der Fischer im Hafen, von dem wir nicht einmal den Namen kennen, aber der uns drei Fische geschenkt hat und das am nächsten und übernächsten Tag nochmal. 🐟🐟 Oder die Snackbar Wirtin, die uns zwei Baguettes geschenkt hat oder der Schuldirektor, der mit uns zum Hardware Store gegangen ist, weil wir den Weg nicht kannten. Oder, oder, oder😲😲😲; haben wir nur einfach das Glück immer die richtigen Menschen kennen zu lernen?🤔🤔 Oder ist es hier normal Fremde wie Freunde zu behandeln und zu helfen wenn immer Bedarf besteht? 🤔🤔 Ich weiß es nicht aber ich fühle mich überglücklich und wertvoll solche Menschen kennenlernen zu dürfen und sie Freunde nennen zu können ❤️❤️.

Raiatea

Auf dem Weg nach Maupiti haben wir wohl eine unserer Wanten (das ist eines von den Drahtseilen, dass den Mast hält) gerissen und deshalb mussten wir hier in Raiatea einen Rigger aufsuchen um es reparieren zu lassen. Allein das Bestellen des Ersatzteiles entwickelte sich als ein “Projekt”, denn der einzige, der es anfertigen konnte war in Tahiti und der wollte irgendwie nicht so recht 😜. Also haben wir kurzer Hand wieder unsere Ocean Chandlery und den Rigger, der unsere Artemis am Anfang geriggt hat in UK angeschrieben, die Maße durchgeben und nach 10 Tagen konnte Fred (so heißt der örtliche Rigger) die kaputte Wante reparieren.

Um die Wartezeit zu verkürzen sind wir einmal um die Insel geradelt. Irgendwie sind wir gar nicht mehr daran gewöhnt, dass wir bedenken müssen, daß es einen ganzen Tag regnen könnte. Doch genau dass war die letzten beiden Tage der Fall, es regnet wie aus Eimern 🙈🙈(ich weiß ja auch, dass hier jetzt Regenzeit ist, aber trotzdem 😏🙄☹️) und beim radeln hatten wir riesiges Glück, dass es immer wieder aufgehört hat. Viermal mussten wir uns unterstellen um nicht patsch nass zu werden. Aber nach 95 km waren wir wieder ziemlich trocken zurück. Unsere Fahrrad taschen konnten wir in der Werft bei einem Segler deponieren 👍👍 Gott sei Dank, ansonsten hätten sie unser Dinghy als Swimmingpool benützen können 😲. Lange Rede kurzer Sinn nach drei Tagen haben wir es endlich geschafft unsere Räder trocken und sauber wieder an Bord zu bekommen. Jetzt geht es nochmal in die Stadt um unser Boot wieder mit Proviant aufzufüllen und dann hören wir die Austral Inseln schon rufen 😃😃. Den richtigen Wind abwarten und los 😃😃⛵.

GPS track – 20201206 round Raiatea

Taha’a

Zwei Inseln, die sich ein Riff teilen 😲wie interessant ; dann werden wir uns doch als erstes die Kleinere anschauen 😊. Wir haben uns ja schon ein bisschen schlau gemacht und wussten, dass es hier eine Straße entlang der Küste gibt, die ca 63 km lang ist und die fast die ganze Insel umspannt. Außerdem soll es hier eine Rum Destillerie geben, die nur lokale Rohstoffe verwendet und wo man auch eine Verkostung machen kann 👍👍. Wir machten uns auf Erkundungstour, fanden die Brennerei und versprachen, mit unseren Freunden wieder zu kommen. Am Straßenrand gab es Bananen zu kaufen und als wir der Frau in unserem “wahnsinnig gutem” Französisch erzählt hatten, dass wir auf dem Boot leben, hat sie uns gleich noch dreimal so viel Bananen und noch ein paar Mango gegeben 😁😁. Wir haben unsere Früchte mit Sybille und Bo geteilt und vom Rest wieder Chutney gemacht. Am 28.11. haben wir dann die Insel auf dem Rad erforscht. Irgendwie haben wir gerade keinen guten Draht zum Wetter Gott, denn dieses Mal wurden wir schon auf dem Weg vom Boot an Land nass 😲🙈. Aber dann hat es aufgehört und wir konnten die Radtour durch den “botanischen Garten” wie ich diese Insel nannte, in vollen Zügen genießen. Wirklich die Vielfalt an bunten Blumen, Hecken, Früchten und Gemüse ist wahnsinnig ; als wir ein Schild einer Vanille Plantage sahen haben wir angehalten, uns die Vanillepflanzen und – Blüten angeschaut und gefragt, ob wir welche kaufen können 😁aber die hatten als kleinste Menge nur 10 Vanilleschoten verpackt und dass war selbst zum teilen viel zu viel für uns.

Zum Abschluss haben wir dann noch die Rum Brennerei besichtigt und ganz klar auch den ein oder anderen Rum probiert 😆😆😜 ich kann euch sagen, dass hat ganz schön reingehaut bei 30 Grad, 80 % Luftfeuchtigkeit und nach 65 km radeln 😲😲😜. Als wir unsere Räder wieder verstaut haben, haben uns amerikanische Touristen gefragt, wo denn hier die Stadt sei und wir meinten, ihr seid mittendrin 🤣🤣🤣 eine Tankstelle, ein kleiner Laden, eine Rum Brennerei was braucht man denn sonst noch? Mmmm 🤔🤔🤔vielleicht einen Fahrrad Laden, denn ich habe – keine Ahnung wie ich dass wieder angestellt habe – eine Speiche im Vorderrad abgebrochen 🙈🙈. Na ja hoffentlich findet sich auf Raiatea, das ist ja immerhin die zweit größte Insel in Französisch Polynesien, ein Radgeschäft, der so etwas reparieren kann 🙏🙏 und unser nächstes Ziel 😊.

GPS track – 20201126 round Taha’a

Bora Bora

Wenn ich bisher etwas von Bora Bora gehört habe dachte ich an eine Südsee Insel mit weißen Stränden aber bestimmt nicht an steile Berge 😊. Doch genau das war unser Ziel den Mont Pahia zu besteigen, denn schwimmen und schnorcheln können wir immer noch; als wir recherchiert haben fanden wir alle möglichen Aussagen von wahnsinnig gefährlich und ohne Guide nicht zu schaffen bis hin zu sehr guter Trainingszustand notwendig. Aber in allem waren sie sich einig: nur bei trockenem Wetter zu besteigen 😲. Zusammen mit Sybille und Bo gings los, der Aufstieg  war ziemlich schwierig zu finden  (wahrscheinlich auch ein Grund dafür, damit man einen Führer nehmen soll 🙈) . Es ging über Stock und Stein,  moosige Felsen und rutschige Bachläufe; der Weg führte uns durchs Unterholz mit vielen Spinnennetzen, Salamandern und sonstigen Krabbeltieren 😜 und ohne dass wir über Äste oder Felsbrocken klettern mussten, kamen wir nicht voran 😲. Glücklicherweise waren sehr häufig Seile gespannt um uns Sicherheit zu vermitteln und uns etwas Halt zu geben. Nach dem ersten steilen Anstieg, führte ein Rundweg auf die Rückseite des Berges und kurz vor dem Gipfel durften wir noch ein bisschen kraxeln 🤣🤣dafür wurden wir mit einem traumhaften Blick vom Mont Ohue belohnt. Für Sybille als “Flachländerin” war es Kletterpartie genug und wir wussten, dass das letzte Stück nochmal eine Herausforderung für Nicht Kletterer bereit hält. Deshalb machte Bo und ich uns fertig für den Katzensprung zum Mont Pahia; Sybille und Neill warteten auf uns. Wir mussten wirklich ein Stück überhängend klettern  😲😲 und das war nur wirklich etwas für schwindelfreie Bergsteiger 👍 aber dafür war die Aussicht einfach WOW! 😆.

Bergsteigen auf Bora Bora

Nach einer ausgiebigen Brotzeit mit frischen Baguettes, Wurst und Käse brachen wir zum Abstieg auf; keine Sekunde zu früh wie sich später heraus stellte. Die feuchten, rutschigen Stellen waren super abgetrocknet und wir kamen zügig voran. Irgendwann meinte Sybille “ich hoffe, dass es bald mal so richtig regnet, damit das ganze Salz vom Boot abgewaschen wird und alles nicht mehr so klebt”.                                   Scheinbar hat sie gute Konektion, denn kurz darauf hat es angefangen zu regnen und zwar ausgiebig, doch wir waren fast schon wieder im Dorf und konnten die kostenlose Dusche gleich als Vorwäsche nutzen 🤣🤣. Wie die getauften Mäuse saßen wir im Dinghy und ob ihr es glaubt oder nicht es war richtig kalt im Fahrtwind 😨, doch dafür war das Meerwasser Badewanne Temperatur 👍👍. Zur Feier haben wir uns einen oder zwei Cocktails im Bora Bora Yachtclub gegönnt und für den nächsten Tag eine Radtour um die Insel ausgemacht.

Aperol Spritz 😉

Doch die 32 Kilometer und 400 Höhenmeter haben wir dann wirklich mit links gemacht. Jetzt wird noch ein bisschen hier geschnorchelt und dann eine andere Insel in Angriff genommen 😊😊.

Blick über Bora Bora

GPS tracks: Our climb. Our route round the island.

Wassersport 😊 oder – Spiele

Endlich sind auch Sybille und Bo mit ihrer Segel Yacht Sybo hier in Maupiti eingetroffen. Nachdem die beiden in Tahiti ein neues Wing Foiling Board mit “Flügeln” erstanden haben wurde es hier natürlich sofort ausprobiert und getestet. Auch Neill und ich kamen in den Genuss es zu probieren 🙈🙈😆; zuerst Stehübungen auf dem Bord dann wurden wir – mangels Wind – hinterm Dinghy geschleppt wie beim Wasserski fahren 👍. Ich kann euch versichern, dass ich bestimmt 100 mal ins Wasser gefallen bin und mich jedes Mal aufs neue aufs Brett gestellt hab 😜😜 anstrengend, Kräftezehrend aber auch wahnsinnig witzig.

So sieht das Board aus

Unsere persönlichen Trainer Sybille und Bo hatten alle Hände voll zu tun um uns alles genau zu erklären und zu zeigen, damit wir es vielleicht doch schaffen könnten zu fojlen oder wenigstens zu fahren. Natürlich haben wir die “Flügel” auch testen müssen und nach drei Tagen ausgiebigen Training waren wir vollkommen am Ar… 😜 sämtliche Knochen taten uns weh und wir haben wieder etwas Neues gelernt und w7ahnsinnigen Spaß gehabt 👍👍. Nochmal tausend Dank an die Beiden 😘😘. Die gemeinsamen Wanderungen zum Flughafen, auf den Berg oder rund um die Insel waren eine angenehme Abwechslung ☺️ und unser nächstes Ziel haben wir bereits gefunden – auf geht’s nach Bora Bora 😆😆.

Übungen mit dem “Flügel”

Maupiti

Nach so viel Zivilisation 😆😆 hier in Moorea und zuvor in Tahiti hatten wir Sehnsucht nach den abgeschiedenen kleinen Inseln und so machten wir uns auf den Weg nach Maupiti. Fast die westlichste Insel in Französisch Polynesien und nur ca. 160 Seemeilen windab 👍 – eigentlich – 🙈🙈 also rechnen wir mit einer Durchschnittlich Geschwindigkeit von 4 Knoten sind wir in 40 Stunden da. Der Wetterbericht war genau richtig, Wind aus der richtigen Richtung und nicht zu viel oder zu wenig. Und um es kurz zu machen; haben wir nach fast keinem Wind bis hin zu Squalls (starken Windboen, in unserem Fall bis 26 Knoten, und massiven Regenschauern) es endlich geschafft nach fast 50 Stunden, am Donnerstag, den 29.10.2020 in Maupiti vor Anker zu gehen.

Maupiti

Diese Insel ist umgeben von einem riesigen Riff und hat eine große Auswahl von Bergen bzw. vulkanischen Erhebungen 😜, für die örtlichen Verhältnisse sind es Berge mit einer Höhe von ca. 500 Metern. Unser Ziel ist es ja auf möglichst vielen Inseln unsere Räder an Land zu bekommen, doch bei 14 Km Umfang war es uns den Aufwand nicht wert und wir beschlossen einen ganz gemütlichen Spaziergang um die Insel zu machen 👍👍. An Obstbäume oder Sträuchern haben wir Bananen, Papayas, Limetten, Mangos, Orangen, Pampelmusen und Passionsfrüchte gesehen und nicht zu vergessen verschiedene Sorten von Brotfruchtbäumen. Hier wächst wirklich alles 😁. Wir fanden eine Plantage mit uns unbekannten Rankpflanzen, doch konnten wir niemanden fragen was das ist 😲🙄. Nach unserer Rückkehr haben wir mal wieder Chutney machen müssen 😆😆, denn wir haben von einem Einheimischen Pampelmusen und eine Brotbaumfrucht geschenkt bekommen und Mangos selber gefunden.

Neben uns ankern österreichische Segler, Nicole und Georg, deren Boot den Namen Mikado trägt; gemeinsam wollen wir den höchsten Berg hier auf Maupiti besteigen. Um 6.30 Uhr trafen wir uns am Hafen und im Dorf gings dann gleich steil bergauf, über Wurzeln und Felsen erreichten wir nach 1,5 Stunden den Gipfel und wurden mit einem fantastischen Blick über die gesamte Lagune mit Riff belohnt 😲👍😀. Ich kann euch sagen das die Bilder wirklich nicht von einer Drohne stammen, obwohl es so aussieht 😆. Nach einer Brotzeit machten wir uns auf den Abstieg, auf Maps me war auf der anderen Seite auch ein Weg eingezeichnet, also dann nehmen wir doch den 🙈🙈 ihm Nachhinein betrachtet vielleicht nicht die beste Entscheidung aber so haben wir viel vom Dschungel, trockenen Bachläufen, Bambus Wäldern oder einfach von der Rückseite des Berges gesehen 😜. Auf dem Rückweg kamen wir an der für uns unbekannten Bepflanzung vorbei und Nicole und Georg wussten, daß es Vanille ist, was hier angebaut wird. Siehst du wir lernen jeden Tag etwas neues dazu 😊. Für alle, die unser Auf und Ab und Hin und Her interessiert, hier ein Link zu unserem Track. Zum krönenden Abschluss haben wir uns mit Steaks, Fisch, Nudeln und Pommes verwöhnen lassen.

Nicole, Georg und Neill

Mount Rotui

Wir werden jetzt wirklich sportlich 😆😆 die Nomaden (Doris und Wolf) haben uns gefragt, ob wir nicht Lust hätten, mit ihnen auf den Mount Rotui zu kommen. Klar haben wir zugesagt und uns für den nächsten Morgen um 5 Uhr verabredet. Um nicht ganz unvorbereitet zu sein haben wir mal im Internet gegoogelt und gelesen, dass er mit 899 Metern der zweit höchste Berg auf Moorea ist und auch Tritt Sicherheit und Ausdauer verlangt. Zusammen mit den Bellas (Ulrike und Matthias) und Nomaden erklommen wir den ersten Anstieg und waren erstaunt über den schwierigen Weg. Als wir den Aussichtspunkt auf halber Höhe erreicht hatten, haben die Bellas den Rückweg angetreten und Neill als alter Bergführer wollte sie nicht allein gehen lassen und hat sie begleitet. Zum Glück wie sich später heraus stellte haben sie umgekehrt, denn Matthias Schuhe haben sich in seine Einzelteile aufgelöst 😏😲😲.

Doris, Wolf und ich stiegen weiter auf über steile Felsstücke, ausgesetzte Gratwege und einer gewaltigen, von hundert verschiedenen Grüntönen durchzogenen Landschaft mit Blick auf die beiden Buchten und das gesamte Riff. Bei jeder Erhöhung dachten wir, dass muss jetzt der Gipfel sein, doch immer wieder kam der nächste zum Vorschein 🙈🙈. Am Gipfel hüllten uns Nebelschwaden ein und es war eine ganz eigentümliche fast ein bisschen gespenstisch Stimmung ☺️ doch auch wunderschön. Nach einer gescheiten Brotzeit traten auch wir den Abstieg an, der es echt in sich hatte 😜😜. Wolf musste des öfteren auf uns Mädels warten doch nach insgesamt 9 Stunden waren auch wir zurück im Dorf. Doris und ich hatten schon ein bisschen “weiche Knie” und ganz ehrlich war ich nicht traurig wieder unten zu sein 😁. Aber es ist ein ziemlich geniales Gefühl, diesen beeindruckenden Berg anzuschauen und zu wissen, dass du es geschafft hast ihn zu beseitigen und die Aussicht von oben zu genießen 👍👍.

Bilder von Seenomaden. at