Schwimmen mit Walen

Durch Verstrickung glücklicher Umstände kamen wir in den Genuss mit Sybo einen Ausflug zum Walwatching zu machen. Jannis, ein Deutscher, der hier in Moore für drei Monate ist hatte eine Einheimische gefunden, die wusste wo die Wale zu finden sind und jetzt brauchten sie nur noch ein Boot 🙈😆. Sybo erklärten sich bereit und luden uns auch dazu ein. Bo war als einziger im Wasser und wir entschlossen uns am Sonntag nochmal zu den Walen zu segeln. Diesmal mit unserer Artemis; wir erreichten die Koordinaten und fanden, genau wie zu erwarten war, gar nichts, also dann trinken wir mal einen Kaffee. Kaum hatten wir unseren Kaffee in den Händen, entdeckte Sybille WALE. 😲😲

Neill brachte uns näher an die Stelle, wo wir sie zuletzt gesehen hatten und dann schwammen wir vielleicht noch 0,5 km und die Wale verschwanden ☹️☹️ aber wir warteten und schauten so ins tief blaue Meer. Plötzlich zeichnete sich der Umriss eines Wales unter uns ab und etwas weißes bewegte sich viel schneller daneben ? 🤔🤔? Bis wir realisierten, dass es eine Walkuh mit ihrem Baby war, war der “Kleine” ( ich schätze ihn auf so ca 5 Meter) schon ganz nahe bei uns. Unglaublich wie neugierig er war, er war so nahe, dass wenn ich die Hand ausgestreckt hätte, ich ihn hätte berühren können. Dann ist er wieder zur Mama abgetaucht, die in ca. 20 Meter Tiefe alles ganz genau beobachtet hat. Es war wie in einem kitschigen Film, das Baby kuschelte sich an die Mama und die Kuh legte den Arm bzw. die Flosse um ihn. Dann tauchte ganz langsam die Walkuh auf und auch ganz ganz nahe. Einfach unglaublich, unbeschreiblich mir fehlen die Worte um diese Gefühle zu beschreiben; diese wunderbaren Tiere eine Armlänge entfernt von uns. Sybille und ich, wir hielten uns an den Händen und waren überwältigt von diesem Erlebnis. Wir schauten die Beiden im Wasser an und sie waren groß , doch außerhalb des Meeres waren sie einfach riesig. Nach ca. 1,5 Stunden schwammen die Wale weiter und Neill holte uns mit dem Boot ab.

An Bord waren wir fast hysterisch, lachten, erzählten und Neill meinte, dass er uns schon von weitem Lachen gehört hat. Er konnte leider dieses Erlebnis nicht mit uns teilen, doch einer musste auf Artemis bleiben und er genoss unsere Erzählungen.

Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass mich dieses Erlebniss so beeindrucken würde und dass ich mich so dankbar fühle, so etwas geniales und unbeschreibliches erleben zu dürfen.

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