Wales

Am 5.7.18 haben wir die Isle of Man  verlassen. Wir haben noch den Aussichtshügel besucht, ein Eis gegessen und dann hab ich ein Motorrad mit Mindelheimer Kennzeichen gesehen und bin natürlich gleich zum ratschen gegangen. Ein anderes Motorrad, daß daneben stand hatte das Kennzeichen AS und ich wußte nicht was das ist und hab natürlich gefragt, wobei der Oberpfälzer meinte, dass man das doch wissen muss. Es war total schön mal wieder im Dialekt zu ratschen und ohne nach der richtigen Vokabel suchen zu müssen. Von Peel sind wird los und haben bei Port Eren dann geankert und auf dem Weg haben wir nochmal zwei Delfine gesehen, die aus dem Wasser springen und spielen. Am nächsten Morgen ging es durch den Calf Sound (einem kleinen Durchgang zwischen Isle of Man und der Insel Calf of Man) und ob ihr es glaubt oder nicht die ganze Küste entlang haben wir den Sound der Motorräder gehört.

Der Wind war gut dann segeln wir doch gleich nach Wales (sind 40 nm etwa 74 km) und dass bei 4 nm/h sind wir in ca 10 Stunden da. Kein Problem doch am Nachmittag gab es mal wieder eine Flaute, wir dümpeln so vor uns hin und dann ist neben uns plötzlich ein riesiger Fisch, der eine Fontäne ausstößt, wenn ich es euch sage, es war ein Wal bzw. eine ganzer Schwarm (richtig heißt es eigentlich Schule ja das Internet weiß eben alles) denn hinter und vor uns heben sich riesige Tiere aus dem Wasser, echt ein wahnsinns Gefühl mittendrin zu sein, ich hab mich schlau gemacht und laut Internet glaub ich, dass es Buckelwale waren. Plötzlich stinkt es verdächtig und ich frag Neill ob er gepupst hat, doch er versicherte mir das er es nicht war und je mehr Wale Dampf ablassen, kann ich den “Duft” dann richtig gut zuordnen und nach zwei bis drei Minuten sind die Giganten wieder weg. Wir setzten unsere Fahrt nach Wales, leider mit dem Motor fort,  wo wir dann doch um 21.50 Uhr ankamen. Ankern, alles verstauen und nur noch was Essen und ab ins Bett.

Skerries Leuchtturm

Skerries Leuchtturm

Heute sind wir dann nach Holyhead gesegelt, dort war im Winter ein Tornado in der Marina und hat sie irgendwie total ausgelöscht, keine Pontoons mehr, die kleineren Boote sind gesunken und die großen Metall Boote, die nicht sinken können, wurden aufs Land geworfen. Ich hab einen Film davon gesehen echt heftig. Aber nachdem das ja schon lange her ist, dachten wir, denn die Saison steht ja vor der Tür,  dass bestimmt alles wieder repariert worden ist. Wir ganz brav bei der Marina angefragt, ob wir ein Pontoon haben können, darauf bekommen wir als Antwort, wir haben nicht mal eine Marina, aber wir können beim Yacht Club eine Besucher Boje bekommen. Haben wir auch und ein Wassertaxi gibt es auch, dass uns an Land bringt und Neill muss heute nicht mal rudern.

One thought on “Wales

  1. Ach mei, schön zu lesen, wirklich. Und dort war ich auch schon …. da kann man dann richtig mit dabei sein. Freut mich zu lesen, dass alles gut läuft. LG

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